Die Entscheidung über die Bundesfachplanung auf der Opens external link in new windowHomepage unserer Gemeinde.

09.04.2019

Verlegung der Stromtrasse

Stromtrasse westlich von Hähnlein

Mehr Abstand zur Bebauung

Die Planungen für die Veränderung der Überland-Stromleitungen westlich von Hähnlein durch die Firma Amprion laufen. Neben der neuen Gleichstromleitung (Ultranet) sollen die Masten der bestehenden 380 kV-Leitung durch neue ersetzt werden.

Die IUHAS hat beantragt, dass der Gemeindevorstand mit dem Betreiber bzw. der Bundesnetzagentur über die Verlegung der Masten im Rahmen des Höchstspannungsleitungs-Bauvorhabens weg vom Ortsrand West der Gemeinde Verhandlungen aufzunehmen.

Der Vorhabenträger Amprion hat für den Abschnitt einer eneuen 380 kV-Trasse einen Antrag auf Bundes­fach­planung eingereicht. Er schlägt darin einen Trassen­korridor vor, durch den die spätere Trasse ver­laufen könnte, sowie mehrere in Frage kommende Alterna­tiven. Der Korridor soll westlich an Hähnlein verlaufen.

Einwendungen bis 19.1.2019 möglich!   Mehr »

Die BI Niedernhausen Eppstein informiert:

Wie bereits angekündigt findet am 24.09. um 19.00 eine Podiumsdiskussion in der Autalhalle Niedernhausen statt.   Mehr »

Persönliche Stellungnahme gegen ULTRANET bis 20. August!

Liebe Mitstreiter,

zu Abschnitt "D" der Ultranet-Trasse können bis 20. August Stellungnahmen abgegeben werden. Wird Abschnitt "D" verhindert , dann wird höchstwahrscheinlich Hähnlein von Ultranet verschont.

Unter folgendem Link könnt Ihr eine Stellungnahme zusammenstellen:

https://www.ultranet-einspruch.de/

Das Rechtsgutachten der Kanzlei W2K zum Projekt Ultranet ist hier einsehbar: Rechtsgutachten

Gemeinde legt Einwendungen ein

Die Gemeinde Alsbach-Hähnlein legt offiziell Einwendungen gegen die Ultranet-Leitung ein. Die Gemeindevertretung hat am 12. Dezember einstimmig eine Vorlage der IUHAS (mit kleinen Änderungen) angenommen.

>>Beschluss

Informationsveranstaltung in Alsbach-Hähnlein

Vortrag am 12. Dezember vor der Gemeindevertretersitzung in der Sonne in Alsbach:

Dr. Werner Neumann, Sprecher Bundesarbeitskreis Energie des BUND und Mitglied im Landesvorstand des BUND Hessen

Neue Stromleitungen für die Energiewende - Notwendigkeit - Umweltwirkungen - Alternativen

>> zum Vortrag

Ultranet - Mindestabstand oder Erdkabel

Zur Trassenführung der geplanten Ultranet-Trasse westlich von Hähnlein (s.u.) hat die IUHAS in der Gemeindevertretung eindeutig Position bezogen: Entweder wird wie bei Neubautrassen der Minestabstand eingehalten (das würde eine Änderung der Trassenführung erfordern), oder es soll ein Erdkabel verlegt werden.
>>

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>>Kommentar im WiKu

Echo Online

Echo Online

Die Auswirkungen elektromagnetischer Strahlung - Forschungsbedarf wird festgestellt

Dieser Forschungsbericht zeigt auf der Grundlage einer ausgedehnten wissenschaftlichen Recherche von 2009 auf, welche Auswirkungen die technisch erzeugte elektromagnetische Strahlung auf Tiere und Pflanzen haben kann.

"Die natürlich vorkommenden elektrischen, magnetischen und elektromagnetischen Felder, die an der Erdoberfläche, im Meer und in der nahen Atmosphäre vorherrschen, zählen zu den wichtigsten Bedingungen der Evolution und Organisation des Lebens. Das macht verständlich, warum Eingriffe in diesen ‚unsichtbaren’ ökologischen Haushalt der Erde auch schwere Störungen und Schädigungen der Fauna nach sich ziehen."

Das Opens external link in new windowDeutsche Krebsforschungszentrum  weist auf den Forschungsbedarf hin: "Sowohl nationale als auch internationale Strahlenschutzorganisationen halten es aufgrund der langjährigen Forschung für immer weniger wahrscheinlich, dass eine Wechselwirkung mit negativen Folgen tatsächlich besteht. Ausgeschlossen wird ein Krebsrisiko deshalb jedoch noch nicht. Die wissenschaftliche Diskussion gilt nicht als beendet: Ein "Unschädlichkeitsbeweis" fehlt ebenfalls."

Das Opens external link in new windowBundesamt for Strahlenschutz (BfS) sieht im Zusammenhang mit dem Stromnetzausbau ebenfalls Opens external link in new windowForschungsbedarf: "Die ergebnisoffene und unabhängige Klärung offener Forschungsfragen ist aus Vorsorgegründen eine unabdingbare Begleitmaßnahme des Stromnetzausbaus. Zu diesem Fazit kamen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Auftaktveranstaltung am 11. Juli 2017 in Berlin zum Forschungsprogramm "Strahlenschutz beim Stromnetzausbau".". Im Opens external link in new windowForschungsprogramm ist erkennbar, was aus Sicht des BfS noch ungeklärt ist. 

Also: Erst untersuchen - dann bauen. Die Stromtrasse sollte erst dann gebaut werden, wenn Ergebnisse der Forschung zu den Auswirkungen vorliegen. Insbesondere zu der neuen Technologie, die Wechsel- und Gleichspannung als Hochspannung gemeinsam auf einer Trasse vereint.

Strahlenschutz beim Stromnetzausbau - ungeklärte Fragen

Forschungsprogramm des Bundesamts für Strahlenschutz

Das Bundesamt für Strahlenschutz sieht noch viele ungeklärte Fragen im Zusammenhang mit der Errichtung neuer Höchstspannungsleitungen. "Eine potenzielle Belastung oder Schadenswirkung für die Anwohnerinnen und Anwohner könnte durch die elektrischen und magnetischen Felder um die Hochspannungsleitungen entstehen."

Dazu sollen 33 Studien durchgeführt werden. "Es bestehen aber wissenschaftliche Unsicherheiten zu möglichen Langzeitwirkungen von statischen und niederfrequenten Feldern, wie sie in der Umgebung von den geplanten Gleichstromübertragungsleitungen (HGÜ-Leitungen) und den herkömmlichen Hochspannungsdrehstromleitungen vorkommen, die bisher nicht abschließend und befriedigend beantwortet werden können."  

>>Einladung zur Auftaktveranstaltung am 11.07.2017 in Berlin

Ultranet - viele ungeklärte Fragen

Trassenführung (zum Vergrößern Bild anklicken)

Etwa dreißig Bürgerinnen und Bürger informierten sich über die geplante Höchstspannungsgleichstromleitung (HGÜ), die auf der bestehenden Stromtrasse westlich von Hähnlein installiert werden soll. Der Vortrag von Herrn Dipl. Ing. Oliver Leuker zeigte die Besonderheiten dieses Projekts auf.

  • Die Übertragung von Wechsel- und Gleichstrom auf einer gemeinsamen Trasse ist für die vorgesehehen Leistungen bisher noch nicht erprobt worden. Damit gibt es auch noch keine Erkenntnisse über die spezifischen Auswirkungen auf Mensch und Umwelt. Es besteht Forschungsbedarf!
  • Überall sollen Gleichstromleitungen nach dem Willen der Bundesregierung in die Erde verlegt werden (Erkabelvorrang) - nur nicht beim Ultranet!! (Bundesbedarfsplangesetz; S.4 -kein E = kein Erdkabel)
  • Mindestabstände zur Bebauungvon von 400 m wie bei einer neuen Trasse müssen nicht eingehalten werden.

Es gibt zwei Streckenvarianten (siehe Bild). Die präferierte Strecke läuft an Hähnlein vorbei.

Die Folien zum Vortrag      Artikel im Darmstädter ECHO     Aktionsbündnis Ultranet

Artikel zum Thema in der Frankfurter Rundschau:

"Steigende Strompreise drohen
Kommunale Unternehmen sind besorgt über die Pläne der großen Stromnetzbetreiber. Sie werfen ihnen vor, ein neues Oligopol in der deutschen Energieversorgung anzustreben."

Ultranet - Hähnleins BürgerInnen unter Höchstspannung

Neue Höchstspannungs-Gleichstromleitung im Westen von Hähnlein auf alter Trasse

EiINLADUNG

Referent:  Dipl. Ing. Oliver Leuker Sprecher des „Aktionsbündnisses Ultranet“ 
Termin:  07.03.2017 um 19:00 Uhr
Ort:  Alte Schule, Hähnlein, Gernsheimer Straße 31

 

Weltweit erstmalig soll in dem Projekt ,,ULTRANET“ die Übertragung von Gleich- undWechselstrom auf den selben Strommasten, den sogenannten Hybridmasten erfolgen. GleichundWechselstrom wurden weltweit noch nie zuvor gleichzeitig auf einem Strommast betrieben!Die benötigten Konverterstationen am Anfangs- und Endpunkt in Osterath (NRW) undPhilippsburg (BW), die den Gleich- in Wechselstrom und umgekehrt umwandeln, werdenerstmalig für dieses Projekt entwickelt.

Die IUHAS hat dazu einen Antrag in der Gemeindvertretung eingebracht mit dem Ziel, dass Alsbach-Hähnlein dem Aktionsbündnis gegen die geplante Stromtrasse „Ultranet“ beitritt.

Hintergründe >>

URL:http://www.iuhas.de/ultranet-stromnetzausbau/