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Corona-Hilfspaket der IUHAS abgelehnt

Zur Unterstützung ortsansässiger Geschäfte, Unternehmen und Selbständiger fordert die IUHAS, den Ansatz im Haushalt von 50.000 Euro deutlich auf 500.000 Eurozu zu erhöhen. Dies soll durch Streichungen an anderen Stellen teilweise kompensiert werden. Der Antrag wurde in der Gemeindevertretung abgelehnt.

Die Details dazu in der Haushaltsrede des Fraktionsvorsitzenden der IUHAS.

Die Gemeinde Alsbach-Hähnlein stellt auf ihrer Opens external link in new windowHomepage eine Corona-Einkaufshilfe bereit. Sie bestellen, die Feuerwehr liefert's.

Zum 1. Januar 2021 werden die ersten Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von 114 MWp aus der 20-jährigen EEG-Förderung herausfallen. In den Folgejahren folgen immer mehr Anlagen. Bis zum Jahr 2025 sind über 1 GWp Solarleistung davon betroffen. Kleine und mittlere Anlagen geraden dadurch in große Bedrängnis. Die Energiewende ist auch auf diese Anlagen angewiesen.

Opens external link in new windowUnterzeichnen Sie die Petition für den Erhalt der Förderung bei 

Die Energiegenossenschaft Starkenburg schreibt in ihrem Rundbrief:

Üblicherweise bemühen wir uns bei den Rundbriefen den Fokus auf unsere Arbeit zu richten und die politischen Aspekte der Energiewende nicht ins Zentrum zu rücken. Allerdings werden die Spielräume für neue EE-Projekte nun auch für uns immer enger – und das kann nicht unerwähnt bleiben:

  1. Die Ausbaugrenze von 52 Gigawatt Leistung für PV-Anlagen rückt in Sichtweite. Eine EEG-Vergütung darüber hinaus wird es dann nicht mehr geben. Daher steigt die Unsicherheit bei der Projektentwicklung - auch bei uns. Im Grunde sollte diese Begrenzung schon längst fallen, aber der Deckel droht nun zur Geisel  GROKO-Interner Verhandlungen zu werden.
  2. Ein neues Problem stellt die Richtlinie VDE-AR-N 4110 dar. Weitgehend unbeachtet von der Öffentlichkeit sorgt sie jetzt dafür, dass für PV-Anlagen ab 135 kWp ein sogenanntes "Einheitenzertifikat" erforderlich wird. Die erheblichen Kosten dafür (Pauschale für eine Zweit-Prüfung von Antragsunterlagen) können PV-Anlagen im Leistungssegment zwischen 135 kWp bis ca. 300 kWp in die Unwirtschaftlichkeit drängen.
  3. Ein Thema, das etliche unserer Mitglieder umtreibt, ist das Auslaufen der EEG-Vergütung für PV-Anlagen, die über 20 Jahre alt sind. Einen geordneten Rahmen für den Weiterbetrieb der Altanlagen ab 2021 gibt es derzeit immer noch nicht (den Hinweis auf eine Petition finden Sie weiter unten).

Derzeit fällt es - selbst bei wohlwollender Betrachtung- immer schwerer zu erkennen, wo und wie man dem Gelingen der Energiewende in Deutschland eigentlich noch den nötigen Raum und den politischen Rückhalt geben will. Quelle: Opens external link in current windowhttps://www.energiestark.de/

Florian Schwinn

Der Boden unter unseren Füßen ist unsere Lebensgrundlage. Wir leben von dem, was er hergibt. Die Gesundheit des Bodens und der Menschen, die seine Früchte essen, ist wohl zunehmend aus dem Blick geraten. Wenn wir so weitermachen, stürze der Boden ins Bodenlose, meint Opens external link in new windowFlorian Schwinn, Jahrgang 1954. Er ist Politik- und Wissenschaftsjournalist und moderiert beim Hessischen Rundfunk die mehrfach ausgezeichnete Radiosendung „Der Tag“. Er hat für Print und Hörfunk gearbeitet, seit vielen Jahren bearbeitet er auch als Autor Umweltthemen und kümmert sich um das Thema Ausbeutung und Schutz der natürlichen Ressourcen.

Beim Neujahrsempfang der IUHAS am 26. Januar im Bürgerhaus „Sonne“ hielt Florian Schwinn einen Vortrag über die zunehmende Zerstörung des wertvollen Humusbodens. In den lebendigen Böden der Erde, in der dünnen Schicht der Mutterböden, sorgen Myriaden von zumeist mikroskopisch kleinen Tieren, Pflanzen, Pilzen und Bakterien für deren Fruchtbarkeit. Sie zersetzen das tote Material auf den Böden, bauen es in die Erde ein, stellen den Pflanzen die Nährstoffe zur Verfügung, halten den Wasserhaushalt im Gleichgewicht und sorgen für Temperaturausgleich. Sie ernähren alles, was auf den Böden und von ihnen lebt. Dabei bauen sie Humus auf und damit Kohlenstoff in die Böden ein. Das Bodenleben speichert Treibhausgas dauerhaft in der Erde. „Diese stark belebte und fruchtbare Schicht des Bodens ist an vielen Stellen weniger als einen halben Meter dick und entsprechend schnell zerstört. An anderen Stellen existiert sie fast gar nicht oder nur in Nischen. In immer mehr Gebieten der Erde wird den kleinen und kleinsten Helferlein zudem das Überleben im Boden immer schwerer gemacht, weil wir Menschen wirtschaften, als wüssten wir gar nichts von ihnen. Wir ignorieren sie und ihre Funktion, ihre ‚Dienstleistung‘ für uns.“ (Zitat aus dem Buch: „Rettet die Böden“).

Florian Schwinn warnt vor den Folgen der industriellen Landwirtschaft. Die mache systematisch unsere Böden kaputt – immer größere Maschinen pressten das Leben aus dem Humus und ließen ihn schutzlos gegen Erosion zurück. „Unser Umgang mit dem fruchtbaren Boden“, schreibt der Autor, „ist ein Vernichtungsfeldzug. Wir betonieren, asphaltieren ihn zu, baggern ihn weg, planieren und versiegeln.“ Sechzig Hektar Land gehen in Deutschland täglich verloren – 150 Fußballfelder.

Würden wir dagegen auf allen landwirtschaftlich genutzten Böden dieser Erde in jedem Jahr auch nur vier Promille mehr Humus wachsen lassen, dann wäre der gesamte jährliche Kohlendioxid-Ausstoß der Menschheit im Boden gespeichert. Bei der Klimakonferenz in Paris, bei der sich die Staaten endlich auf ein Klimaabkommen einigen konnten, hat Gastgeber Frankreich genau das vorgeschlagen: eine weltweite Vier-Promille-Initiative. Das wäre einer der guten Gründe für die unbedingt nötige Humuswende: Die Landwirtschaft könnte zum Klimaretter werden.

Am Ende seines Vortrages gab es viel Applaus und Anerkennung von den über 60 Gästen des Neujahrsempfangs. 

Buchempfehlung:

Florian Schwinn: „Rettet den Boden! Warum wir um das Leben unter unseren Füßen kämpfen müssen“
Westend Verlag, Frankfurt/Main 2019
240 Seiten, 24 Euro

Wir wünschen allen Bürgerinnen und Bürgern einen guten Start in

ein friedliches und glückliches neues Jahr,

beste Gesundheit, Humor, Toleranz,

ein Körnchen Ironie und Takt,

ein wenig Aufmerksamkeit für die Mitmenschen.

Für den Neujahrsempfang am 26.1.2020 um 11 Uhr im Bürgerhaus Sonne konnten wir als Gastredner Opens external link in new windowFlorian Schwinn gewinnen. Sein Vortrag beschäftigt sich mit der Bedeutung des fruchtbaren Bodens: "Warum wir um das leben unter unseren Füßen kämpfen müssen".

Florian Schwinn ist Journalist, Radiomodertaor (u.a. bei hr1 in der Sendung Der Tag) und Autor. Opens external link in new windowMehr zu seiner Person

 

Gemeinde Alsbach-Hähnlein verabschiedet Klimaschutz- und Nachhaltigkeitsplan

Gemeinsamer Antrag der Initiative Umwelt (IUHAS) und Freien Wählern wird durch die Gemeindevertretung einstimmig verabschiedet.

  • Die Gemeinde Alsbach-Hähnlein erkennt den Klimaschutz sowie den lokalen Beitrag zur Erreichung der Pariser Klimaziele als Aufgabe der kommunalen Politik an und setzt sich für eine nachhaltige, klimafreundliche Gemeinde ein.

  • Alle Gemeindegremien berücksichtigen zukünftig ausdrücklich und mit höchster Priorität Nachhaltigkeit-Aspekte und die Auswirkungen auf das Klima bei allen Entscheidungen.

  • Das Grundsatzpapier umfasst wichtige Ziele zur Energiewende, Verkehrswende und Agrarwende und soll in den kommenden Monaten mit konkreten Maßnahmen hinterlegt werden.

  • Die Initiative Umwelt (IUHAS) konnte damit einen weitreichenden Maßnahmenplan für den Klimaschutz erwirken, lediglich die offizielle Ausrufung des Klimanotstandes konnte zunächst leider keine Mehrheit finden.

 

Angesichts der krisenhaften Entwicklung des Weltklimas und der offenkundig ungenügenden Maßnahmen zur Eindämmung der CO2-Emissionen fordert die Initiative Umwelt (IUHAS) schon seit 2019 die Ausrufung des Klimanotstandes in Alsbach-Hähnlein. Gemeinsam mit den Freien Wählern wurde nun ein weitreichender Klimaschutz- und Nachhaltigkeitsplan erarbeitet und einstimmig  in der Gemeindevertretung beschlossen.

Ziel der kommunalen Klimaschutzmaßnahmen soll die Unterstützung der nationalen Aufgabe zur Einhaltung des 1,5-Grad-Ziels sein. Nach Dafürhalten der IUHAS-Fraktion kommt den Kommunen in diesem umfassenden Transformationsprozess eine besondere Bedeutung zu. Einerseits wird ein großer Teil der klimarelevanten Emissionen in Städten, Gemeinden und Kreisen erzeugt (Wohnen, Gewerbe, Industrie, Verkehr etc.). Andererseits hat die Kommune mit ihren vielfältigen Funktionen als Vorbild, Planungsträgerin, Eigentümerin, Versorgerin und größte öffentliche Auftraggeberin weitreichende Handlungsmöglichkeiten, um den Klimaschutz vor Ort voranzubringen.

Auch wenn sich die Gemeindevertretung nicht auf den Begriff des Klimanotstandes einigen konnte, ist der Fraktionsvorsitzende der IUHAS Volker Steitz sehr zufrieden mit dem Ergebnis der Verhandlungen.

„Wir konnten quasi für alle unsere Vorschläge Zustimmung im Gemeindeparlament erreichen. Diese sind weitreichend und umfassen neben klassischen Klimaschutzmaßnahmen wie CO2-Neutralität bei Baumaßnahmen und klimaneutralen Mobilitätskonzepten auch Pläne zur Abfallvermeidung und zum Naturschutz. Ebenfalls sehr positiv bewerte ich den breiten Konsens in der Gemeindevertretung und die einstimmige Verabschiedung des Maßnahmenplans, der gemeinsam mit den Freien Wählern eingebracht wurde. Die IUHAS freut sich nun auf eine gemeinsame Ausgestaltung und Umsetzung der konkreten Maßnahmen in den nächsten Monaten.“

Download: Klimaschutz- und Nachhaltigkeitsplan

Trassenkorridor reicht an Baugebiet heran
Weitere Gleichstrom-Höchstspannungsleitung bis 2030?

Die Bundesnetzagentur hat die Bundesfachplanung abgeschlossen und einen Trassenkorridor festgelegt, der bis an die bestehende Bebauung und das neue Baugebiet heranreicht. Desweiteren wird in der Netzentwicklungsplanung die Notwendigkeit einer weiteren 2 Gigawatt Gleichstrom-Höchstspannungsleitung festgestellt. mehr

(IU)Has ohne Hass

Wir wollen in Alsbach-Hähnlein keine Veranstaltung einer Partei haben, die Fremdenfeindlichkeit als Maxime hat und die Menschenwürde missachtet. Unsere Gemeindeverwaltung hat der Landkreis-AfD das Gemeinschaftshaus in der Sandwiese für eine Mitgliederversammlung vermietet. Wir halten diese Entscheidung für falsch und werden sie von der Aufsichtsbehörde überprüfen lassen. "Es besteht kein Rechtsanspruch auf Überlassung der Häuser und ihrer Einrichtungen", heißt es in der Benutzungsordnung. Außerdem hat der Gemeindevorstand und nicht der Bürgermeister alleine über die Vergabe zu entscheiden.

Die Süddeutsche Zeitung zitiert aus einem AfD-Gutachten des Verfassungsschutzes: "Wer aber eine Gesellschaft will, in der bestimmten Gruppen von Menschen ein von vornherein abgewerteter rechtlicher Status zugeschrieben wird und diese einer demütigenden Ungleichbehandlung ausgesetzt werden, wendet sich gegen die Garantie der Menschenwürde." Die Grenzen des Sagbaren haben sich vielerorts verschoben. Wie das gezielt betrieben wird, kann man bei dem Publizisten und politischen Aktivisten der Neuen Rechten Götz Kubitschek nachlesen, bei dem sich führende Köpfe der AfD ihr ideologisches Rüstzeug holen.

Das Bundesamt für Verfassungsschutz hat die AfD zum "Prüffall" erklärt. Die Nachwuchsorganisation "Junge Alternative" (JA) und die vom Thüringer Landeschef Björn Höcke angeführte AfD-Gruppe "Der Flügel" wurden als "Verdachtsfälle" deklariert. Gegen sie kann das Bundesamt nun auch nachrichtendienstliche Mittel einsetzen. (Spiegel-online)

Opens external link in new windowDemonstration am Freitag

Freifläche auf dem Gelände der Grundschule

Die Kindertagesstätte "Regenbogen" ist marode. Eine Sanierung ist nicht sinnvoll. Im Zusammenhang mit dem neuen Baugebiet in Hähnlein soll eine neue Kita auf dem Gelände der Grundschule gebaut werden. Die IUHAS steht zu dem nach vielen Beratungen entstanden Konzept. Um die Bäume ist jetzt (sehr spät) Streit entstanden. Die IUHAS hat sich sehr detaiiliert mit dem Aspekt beschäftigt, dass Bäume gefällt werden müssen. An anderer Stelle können jedoch neue Bäume gepflanzt werden. Mehr dazu in unserer Zeitdung.

Professor Dr. Lutz Katzschner - Universität Kassel

Freitag, den 16. August 2019 um 19 Uhr
im Bürgerhaus Sonne im OT Alsbach

In Zeiten des Klimawandels und einer erheblichen Erwärmung mit Hitzebelastungen in Städten kommt der Stadtvegetation eine besondere Bedeutung zu. In planerischen Abwägungsprozessen ergibt sich eine Prioritätenverschiebung.

Im Vortrag wird die klimatische Wirkung von verschiedenen Vegetationsformen besprochen und ihre Einbindung in eine klimaangepasste Stadtentwicklung dargestellt.

Lutz Katzschner ist Meteorologe und Professor für Umweltmeteorologie im Fachbereich Architektur und Stadtplanung. Er ist Arbeitskreissprecher des AK Luft im  BUND.

Sein Schwerpunkt ist die angewandte Meteorologie bezüglich der Human-biometeorologie und der Auswirkungen des Klimawandels incl. Der  Lufthygiene. Seit 1983 ist er Leiter des Fachgebiets mit Projekten zur Stadtklimatologie. In der Lehre liegt der Schwerpunkt auf Gelände und Stadtklimaanalysen und Klimaanalysekarten an den Universitäten in Kassel, der Technischen Universität München und der Bauhausuniversität Weimar. Er arbeitet als Vorsitzender einer Richtlinienkommission Stadtklima im VDI.

Die Internationalisierung der Kasseler Methode der Stadtklimaanalysen wird momentan in den Städten Salvador /Brasilien, Hong Kong, Singapur und Ho Chi Minh City  ausgeführt. Dazu finden an der Chinese University Hong Kong Harbin University Shenzhen /China, Freie Universität Bozen /Italien, Belo Horizonte / Brasilien und an der Vietnamesisch Deutschen Universität Masterkurse Stadtklima statt.

Amtsübergabe an Sebastian Bubenzer

Nach 12 Jahren als Bürgermeister von Alsbach-Hähnlein übergab Georg Rausch am 31. Juli das Amt an den neu gewählten Bürgermeister Sebastian Bubenzer. Wir sind stolz, dass die IUHAS für zwei Amtsperioden den Bürgermeister stellen konnte. Wir danken Georg Rausch für seinen Einsatz zum Wohle der Gemeinde und wünschen ihm einen entspannten, wohl verdienten (Un-) Ruhestand.

Sebastian Bubenzer wünschen wir viel Erfolg im Amt bei der Bewältigung der anstehenden Aufgaben, wie z.B. die öklogische Gestaltung der Gemeinde im Hinblick auf die Klimaerwärmung und auf nachhaltiges Handeln. 

Artikel im Darmstädter ECHO

Rede des Fraktionsvorsitzeden Oliver Bock

Verabschiedung Bürgermeister Rausch
Amtsübergabe
Rausch an Bubenzer (li)
Einen gezeichneten Baum für den scheidenden ...
... einen echten Baum für den neuen Bürgermeister

 

Das Klimabündnis-Bergstraße unterstützt einen Antrag auf Ausrufung des Klimanotstands an den Kreis Bergstraße, der am 27.5. von der Fraktion Grüne/Bündnis90 auf eine Initiative der Grünen Jugend Bergstraße hin eingereicht wurde. Auf der Homepage des Klimabündnisses sind viele Informationen zum Thema Klimanotstand zu finden. Außerdem kann man dort eine Petition zu diesem Antrag unterstützen.

Statt in der Gemeindevertretung um einen "netteren Begriff" (Darmstädter ECHO) zu streiten, sollte sich auch Alsbach-Hähnlein der Bewegung "Klimanoststand" anschließen und die Diskussionen darauf verwenden, was das konkret für unsere Gemeinde bedeuten soll.

Begriffe verbinden oder trennen. Bei "Atomkraft? Nein danke" wusste man, welche Richtung gemeint war. Wenn man sich etwas anschließen will, macht es wenig Sinn, eine neue Bezeichnung zu verwenden.

... mit dieser Überschrift hat das Opens external link in new windowDarmstädter ECHO über die Reaktion der Gemeindvertretung auf einen Antrag der IUHAS berichtet. "Parlament in Alsbach-Hähnlein erkennt die von Iuhas angesprochene Brisanz, schreckt aber vor dem Begriff zurück."

Inhalt des Antrags war, sich der internationalen Opens external link in new windowInitiative Klimanotstand anzuschließen, der deutsche Städte wie Münster, Kiel, Erlangen und Berlin bereits beigetreten sind. Jetzt soll im Ausschuss darüber beraten werden.

Die IUHAS auf Opens external link in new windowFacebook

Nachdem der Versuch der IUHAS gescheitert war, den Sperrvermerk für das Geld für die Sanierung des Bolzplatzes im Ortsteil Alsbach aufzuheben, hat die IUHAS einen weiteren Opens external link in new windowAntrag zu diesem Thema gestellt. Der Platz sollte wenigstens so hergerichtet werden, dass er überhaupt für die Jugendlichen nutzbar wird - auch wenn mit weniger Geld keine optimale Lösung geschaffen werden kann. Vielleicht gibt es ja dazu eine Mehrheit im Gemeindeparlament.

Antrag der IUHAS-Fraktion abgelehnt

Die IUHAS hat in der Gemeindevertretung beantragt, den Sperrvermerk im Haushalt für den Ausbau des Bolzplatzes neben der Melibokusschule aufzuheben. Dies wurde mit den Stimmen der anderen Fraktionen leider abgelehnt.

Zweitklässler sind entsetzt: "Wir sind doch für den Rasen gerannt."

Im Frühjahr 2018 haben die Kinder und der Förderverein der Grundschule am Hinkelstein in Alsbach einen Sponsorenlauf „Rasen für einen neuen Rasen“ veranstaltet. Dabei wurden 5.000 Euro gesammelt. Der von den Schülern und dem Jugendzentrum Alsbach (JuZe) gemeinsam genutzte (und geliebte) Bolzplatz ist in einen erbärmlichen Zustand geraten. Fast den ganzen Winter hindurch musste der Platz wegen Nässe und Match gesperrt bleiben. Vom Rasen ist nichts mehr übrig. Förderverein, Schulleitung und Bürgermeister Rausch haben als Lösung einen Alljahresbelag gefunden.

Für den Ausbau des Bolzplatzes hat Bürgermeister Rausch 70.000 Euro in den Haushalt 2019 eingestellt. Nun warten die Kinder der Schule am Hinkelstein sehnsüchtig auf ihren neuen Bolzplatz.

Sie wurden aber leider enttäuscht. Auf Antrag der Freien Wähler wurde das Geld im Haushalt mit einem Sperrvermerk versehen. Sperrvermerk heißt, dass die Gemeindeverwaltung das Geld nicht frei verwenden darf. Dieser Vermerk muss zuerst durch die Gemeindevertretung aufgehoben werden. Wir haben in der Sitzung zum Haushalt versucht, dies zu veranlassen. Unser Antrag wurde leider mit den Stimmen von FW und SPD abgelehnt.

Warum ist es so schwer, zusätzliche Freizeitangebote für unseren Nachwuchs bereitzustellen? Bereits 2017 wurde die Errichtung einer Streetball-Anlage von der Mehrheit der Gemeindevertreter abgelehnt. Auch damals war ein Sperrvermerk im Spiel und wurde trotz des Antrags der IUHAS nicht aufgehoben.

Jetzt fragen uns die Schulkinder nach dem Bolzplatz, und wir müssen sie enttäuschen. Eine enttäuschte Reaktion kam von einem Zweitklässler: “Aber wir sind doch dafür gerannt“.

 

 

Tempo 30 in Hähnlein

Die Ziege bringt‘s

Endlich ist es soweit: Tempo 30 im zentralen Bereich der Ortsdurchfahrt im OT Hähnlein von 22 bis 6 Uhr. Der Wunsch nach einer Beruhigung im Innerortsbereich der L3112 existiert schon lange. Fahrt nahm das Thema nochmals auf durch eine Aktion der IUHAS: Die Gaase-Paadie am 1. Juli 2018. Die Gaas (Ziege) ist das Symboltier für Hähnlein. Früher galt sie als die Kuh des kleinen Mannes. Anlass für die Veranstaltung war das Werben mit kunstvoll gestalteten Ziegen aus Beton für Tempo 30 in der Ortsdurchfahrt von Hähnlein. Nach erneuten Lärmmessungen hat Hessenmobil als verantwortliche Behörde zumindest für die Nachtstunden ein Tempo-Limit verfügt. Tagsüber müssen weiterhin die Ziegen für eine Temporeduzierung werben.

Mobilität im Wandel: Fährt die Zukunft batterieelektrisch?

 

Die Energiewende und wie diese umgesetzt werden kann ist eines der wichtigen Themen unserer Zeit. Der Mobilitätssektor kann dazu einen wichtigen Teil beitragen.

Auf dem wieder gut besuchten Neujahrsempfang der IUHAS im Bürgerhaus Sonne hat Herr Dr. Björn Eberleh von der Firma AKASOL AG in Darmstadt mit seinem Vortrag zur Klärung beigetragen.

Anschließend stellten sich der Fraktionsvrorsitzende Olover Bock und Bürgermeister Georg Rausch weiteren Fragen des Publikums. Anschließend stellten sich der Fraktionsvrorsitzende Olover Bock und Bürgermeister Georg Rausch weiteren Fragen des Publikums.

Herr Ebelerleh stellte überzeugend dar, dass die Speicherung der elektrischen Energie eine maßgebliche Säule der Energiewende weg von fosslien Brennstofen ist. Mit einem ca. 70%igen Wirkungsgrad hat sie einen entscheidenden Vorteil gegenüber Brennstoffzellen mit ca. 50% und dem herkömmlichen Motor mit ca. 25 %. Der relativ hohe Anschaffungspreis eines batterieelektrisch betriebenen Fahrzeugs amortisiert sich in wenigen Jahren, insbesondere dort, wo Einsatz gut planbar ist: zum Beispiel im Nahverkehr, bei Müllfahrzeugen und Baumaschinen.

Desweiteren wurde Punkze diskutiert wie: Herstellung von Batterien, Ressourcenverbrauch, Entsorgung, Alltagstauglichkeit für die sehr unterschiedlichen Anforderungen des Individualverkehrs, Auflademöglichkeiten, Verfügbarkeit des technologischen Wissens (in Deutschland, China), Abgrenzung und Synergien mit der Technik der Brennstoffzellen.

Herr Eberleh sagt für den Bereich der gut planbaren Anwendungen (s.o.) eine deutlche Aufwärtsentwicklung in den nächsten 2 bis 3 jahren voraus.

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Ein interessanter Artikel zu diesem Thema in der

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Opens external link in current windowFalsche Zahlen, steile Thesen
Die Mythen der E-Auto-Kritiker

Prosit Neujahr
Fraktionsvorsitzender Oliver Bock (li.) und Dr. Björn Eberleh von der Akasol AG
Angeregte Gespräche
v.l.n.r: Bürgermeister Georg Rausch, Dr. Björn Eberleh, Erster Kreisbeigeordneter Christel Fleischmann, Fraktionsvorsitzender Oliver Bock, Landtagsabgeordnter der GRÜNEN Thorsten Leveringhaus

Kein Runder Tisch, wie von der IUHAS beantragt, aber eine Ausschussarbeit mit Bürgerbeteiligung. Der Ausschuss für Bauen, Planung, Umwelt und Ortsentwicklung wurde von der Gemeindevertretung  beauftragt, unter Beteiligung der Bürgerschaft und den am Marktplatz aktiven Vereinen gemeinsam über die Neugestaltung der Hähnleiner Ortsmitte zu beraten.

Wichtig ist, dass sich viele Bürgerinnen und Bürger an dem Entwicklungsprozess beteiligen. Sitzungstermine findet man hier.

Eigene Vorstellungen / Vorschläge zur Gestaltung des Martplatzes kann man uns auch direkt mitteilen: petra.nachbauer@web.de

Wir wünschen dem Ausschuss ergebnisreiches Gelingen.

Ecosia ist eine ökologisch inspirierte Webseite zur Websuche und eine Alternative zu den gängigen Suchmaschinen. Sie verwendet die Einnahmen aus den Suchanfragen, um dort Bäume zu pflanzen, wo sie dringend benötigt werden.

Sie kann - wie alle Suchmaschinen - herunter geladen und in einen Browser integriert werden

Weitere Informationen:
Frankfurter Rundschau
Wikipedia
Ecosia

Hessen wählt am 28.10.!

Jetzt aktiv werden!

Schreiben Sie an die hessischen Abgeordneten, warum sie CETA im Bundesrat ablehnen müssen. Wir haben Kontaktadressen der Abgeordneten gesammelt und Beispieltexte verfasst.

Zur Aktionsseite

Eine Initative der BUND Kreisgruppe Bergstraße:

Fleisch - Klasse statt Masse
Wie wir die Ernährungswende schaffen
Warum nicht öfter mal vegan?
Saisonal und regional einkaufen
Bio-Lebensmittel aus der Region

Mit Online-Einkaufsratgeber auf der Seite des BUND.

Vergößern

 

Picknick mitten auf dem Marktplatz in Hähnlein

Zeit für gutes Essen und gute Gespräche bei stimmungsvoller Musik

 

Samstag, 25. August 2018   ab 18:00 Uhr

 

Bitte Essen und Getränke für das Büfett mitbringen
sowie eigene Teller, Besteck und Gläser (kein Plastik!).

Tische und Bänke sind vorhanden.
Grüne Kleidung erwünscht - aber kein Muss.

Picknick mitten auf dem Marktplatz in Hähnlein Zeit für gutes Essen und gute Gespräche bei stimmungsvoller Musik Samstag, 25. August 2018 ab 18:00 Uhr Bitte Essen und Getränke für das Büfett mitbringen sowie eigene Teller, Besteck und Gläser (kein Plastik!). Tische und Bänke sind vorhanden. Grüne Kleidung erwünscht - aber kein Muss.

Der Marktplatz in Hähnlein: Ein Thema mit einer langen Geschichte! Jetzt haben die IUHAS einen Antrag eingebracht, in dem die Bürgerbeteiligung groß geschrieben wird.

Analog zum erfolgreichen Runden Tisch zur Gestaltung der Erpelanlage in Alsbach, hat die IUHAS einen Runden Tisch mit betroffenen und interessierten Bürgerinnen und Bürgern aus Hähnlein beantragt. Vorteil: Es könnten sich Bürgerinnen und Bürger parteiunabhängig und unabhängig vom Sitzungsrhythmus der Gemeindegremien intensiv an der Lösung beteiligen. Mit dem dabei entstehenden Ergebnis würden sich anschließend die Gemeindegremien als demokratisch legitimierte Organe befassen. Dieser Antrag wurde mit den Stimmen der CDU und der Freien Wähler abgelehnt.

Die Freien Wähler hatten beantragt, das Thema im Bauausschuss zu belassen und Besuchern bei der Behandlung des Themas in der Ausschusssitzung lediglich Rederecht einzuräumen. Das wiederum war der IUHAS und der SPD nach den guten Erfahrungen mit der Bürgerbeteiligung zur Erpelanlage zu wenig und wurde von ihnen abgelehnt.

Fazit: Alles ist wieder einmal offen beim Thema Neugestaltung des Marktplatzes in Hähnlein. Schade, dass es nicht vorwärts geht.

Die Gaase-Paadie: Ein voller Erfolg

Am 1. Juli veranstaltete die IUHAS in Hähnlein die “Gaase-Paadie” (Ziegen-Party). Die Gaas ist das Symboltier für Hähnlein. Früher galt sie als die Kuh des kleinen Mannes. Anlass für die Veranstaltung war das Werben mit kunstvoll gestalteten Ziegen aus Beton für Tempo 30 in der Ortsdurchfahrt von Hähnlein.    

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Es war eine rundum gelungene Veranstaltung. Geschätzte 70 Besucher waren in den Innenhof der “Anstalt” (alte Bürgermeisterei) gekommen, um die 19 liebevoll gestalteten "Gaase" zu bewundern. Alle Gaasen-Paten, wie Gewerbetreibende, Vereine, öffentliche Einrichtungen und auch Privatpersonen, stellten ihre kreativ bemalten Beton-Ziegen vor. In gemütlicher Runde wurden nette Gespräche geführt und die angebotenen Köstlichkeiten probiert. Gegen 13:00 Uhr ging es dann an die Prämierung der eindrucksvollsten Ziege, der "Miss Gaas". Den Preis dafür, einen Einkaufsgutschein, durfte der Verein "Sängerlust" mit nach Hause nehmen. Am Mittwoch wurden dann die Kunstwerke entlang der Gernsheimer / Alsbacher Straße aufgestellt. Die Aktion fand großen Zuspruch, was die in der Zwischenzeit zahlreichen, positiven Rückmeldungen zu der Hejner (Hähnleiner) Kunstaktion eingegangen. Zur Entstehungsgeschichte Die Ziegenkunstaktion wurde von langer Hand geplant. Im Spätsommer 2017 wurde die Idee entwickelt. Die ersten aus Beton gegossen Ziegen waren zu schwer. Es wurde eine neue Technik ausprobiert. Für die aktuelle Ausführung kommt ein mit Beton und Glasfaser ummantelter Styropor-Kern zum Einsatz. Ein relativ aufwendiges Verfahren. Der Zeitaufwand pro Ziege beträgt ca.3 Stunden. Über den Winter hin wurde gefertigt, sofern die Temperaturen dies zuließen. Im Frühjahr 2018 ging es dann mit Volldampf weiter. Die ersten Paten konnten angesprochen werden. Es musste keine große Überzeugungsarbeit geleistet werden. Die meisten Angesprochenen waren schnell bereit, eine Patenschaft zu übernehmen. Als dann noch der Flyer verteilt wurde, hatten wir schnell mehr Paten als Ziegenrohlinge. Es wurden noch welche nachgefertigt und eine Warteliste erstellt.    

Die Gaase-Paadie: Ein voller Erfolg Am 1. Juli veranstaltete die IUHAS in Hähnlein die “Gaase-Paadie” (Ziegen-Party). Die Gaas ist das Symboltier für Hähnlein. Früher galt sie als die Kuh des kleinen Mannes. Anlass für die Veranstaltung war das Werben mit kunstvoll gestalteten Ziegen aus Beton für Tempo 30 in der Ortsdurchfahrt von Hähnlein. >> >> >>> Es war eine rundum gelungene Veranstaltung. Geschätzte 70 Besucher waren in den Innenhof der “Anstalt” (alte Bürgermeisterei) gekommen, um die 19 liebevoll gestalteten "Gaase" zu bewundern. Alle Gaasen-Paten, wie Gewerbetreibende, Vereine, öffentliche Einrichtungen und auch Privatpersonen, stellten ihre kreativ bemalten Beton-Ziegen vor. In gemütlicher Runde wurden nette Gespräche geführt und die angebotenen Köstlichkeiten probiert. Gegen 13:00 Uhr ging es dann an die Prämierung der eindrucksvollsten Ziege, der "Miss Gaas". Den Preis dafür, einen Einkaufsgutschein, durfte der Verein "Sängerlust" mit nach Hause nehmen. Am Mittwoch wurden dann die Kunstwerke entlang der Gernsheimer / Alsbacher Straße aufgestellt. Die Aktion fand großen Zuspruch, was die in der Zwischenzeit zahlreichen, positiven Rückmeldungen zu der Hejner (Hähnleiner) Kunstaktion eingegangen. Zur Entstehungsgeschichte Die Ziegenkunstaktion wurde von langer Hand geplant. Im Spätsommer 2017 wurde die Idee entwickelt. Die ersten aus Beton gegossen Ziegen waren zu schwer. Es wurde eine neue Technik ausprobiert. Für die aktuelle Ausführung kommt ein mit Beton und Glasfaser ummantelter Styropor-Kern zum Einsatz. Ein relativ aufwendiges Verfahren. Der Zeitaufwand pro Ziege beträgt ca.3 Stunden. Über den Winter hin wurde gefertigt, sofern die Temperaturen dies zuließen. Im Frühjahr 2018 ging es dann mit Volldampf weiter. Die ersten Paten konnten angesprochen werden. Es musste keine große Überzeugungsarbeit geleistet werden. Die meisten Angesprochenen waren schnell bereit, eine Patenschaft zu übernehmen. Als dann noch der Flyer verteilt wurde, hatten wir schnell mehr Paten als Ziegenrohlinge. Es wurden noch welche nachgefertigt und eine Warteliste erstellt. 

 
 
 
 
 

Die IUHAS treten grundsätzlich für eine generelle Beitragsfreiheit in den Kinderbetreuungseinrichtungen ein. Frühkindliche Erziehung sollte, wie große Teile des staatlichen Bildungsangebots, kostenfrei sein. In der Gemeindevertretersitzung am 19 Juni hat sich die IUHAS dafür eingesetzt, dass für die Kinder über 3 Jahre die Kindergartenbeiträge auch über die vom Land finanzierten 6 Stunden hinaus wegfallen. Somit wäre für diese Kinder der Besuch des Kindergartens kostenfrei.

Einem anders lautenden Antrag des Gemeindevorstands, der diese Gebührenfreiheit nicht vorsah, konnte die IUHAS nicht zustimmen.

Die Hejner Gaas wird zum Kunstobjekt...mach mit!

Nach dem Motto "Nicht meckern! Machen!" wollen wir eine Aktion für eine Tempo 30-Zone in der Gernsheimerstraße starten. Jeder kann eine Ziege erwerben und individuel gestallten.

Um 13:00 Uhr folgt die Prämierung der schönsten Tempo 30-Gaas. In den darauf folgenden Tagen werden die Ziegen an der Gernsheimer Straße aufgestellt. Die "Hejner Gaase" grüßen dann vom Bordstein aus und werben für freiwilliges Tempo 30. Für das leibliche Wohl ist gesorgt (auch mit Spezialitäten von der Ziege).

Sonntag, den 1. Juli 2018
11:00 - 14:00 Uhr
Marktplatz in Hähnlein

Für weitere Informationen bitte das Bild anklicken.

Auf Antrag der IUHAS hat die Gemeindevertreterversammlung am 27. Juni beschlossen, die Möglichkeit der Errichtung einer Photovoltaikanlage auf dem Dach der Sport- und Kulturhalle Hähnlein zu prüfen. Die Realisierung soll vorrangig in Form einer Beteiligung der Bürger der Gemeinde erfolgen (Bürgerenergieprojekt). Bei einer genossenschaftlichen Beteiligung können Bürger Anteile erwerben und vom finaziellen Ertrag der Anlage profitieren.

Neue Höchstspannungs-Gleichstromleitung im Westen von Hähnlein auf alter Trasse

EiINLADUNG

Referent:  Dipl. Ing. Oliver Leuker Sprecher des „Aktionsbündnisses Ultranet“ 
Termin:  07.03.2017 um 19:00 Uhr
Ort:  Alte Schule, Hähnlein, Gernsheimer Straße 31

 

Weltweit erstmalig soll in dem Projekt ,,ULTRANET“ die Übertragung von Gleich- undWechselstrom auf den selben Strommasten, den sogenannten Hybridmasten erfolgen. GleichundWechselstrom wurden weltweit noch nie zuvor gleichzeitig auf einem Strommast betrieben!Die benötigten Konverterstationen am Anfangs- und Endpunkt in Osterath (NRW) undPhilippsburg (BW), die den Gleich- in Wechselstrom und umgekehrt umwandeln, werdenerstmalig für dieses Projekt entwickelt.

Die IUHAS hat dazu einen Antrag in der Gemeindvertretung eingebracht mit dem Ziel, dass Alsbach-Hähnlein dem Aktionsbündnis gegen die geplante Stromtrasse „Ultranet“ beitritt.

Hintergründe >>

Foto: privat

Die lokale CDU mit Herrn Bubenzer an der Spitze stellte in der letzten GVE-Sitzung den Antrag, aus dem Ausschuss für Bauen, Planung und Umwelt (BPU) das Wort Umwelt zu entfernen und durch Ortsentwicklung zu ersetzen. Umwelt als großes und globales Ziel wird einem damit verglichen kleinen Aspekt geopfert ...mehr

Foto: G.A.

Seit vielen Jahren kann man den Eisvogel im Gebiet Quelllache - Landgraben - Holzlachgraben in Hähnlein beobachten. Das Foto entstand an einem kalten, sonnigen Tag im Januar 2017 unterhalb der Landgrabenbrücke am Ortseingang von Hähnlein. Die einst geplante, aber dann erfolgreich verhinderte Umgehungstraße wäre dort verlaufen.

 

Bündnis Stoppt TTIP und Co. Darmstadt.Dieburg -> zur Homepage

Viele Informationen zum Thema und zu Aktionen im Umfeld von TTIP, CETA und TiSA.

 

Die Hessenschau berichtet:

"Besorgniserregend"

Grundwasser im Hessischen Ried stark mit Chemikalien belastet.

Schmerzmittel, Pestizide, Rostschutz: Das Grundwasser des Hessischen Rieds ist stärker mit Chemikalien belastet als gedacht. Der BUND warnt vor den Risiken - auch fürs Rhein-Main-Gebiet. ...mehr

Dieser Forschungsbericht zeigt auf der Grundlage einer ausgedehnten wissenschaftlichen Recherche von 2009 auf, welche Auswirkungen die technisch erzeugte elektromagnetische Strahlung auf Tiere und Pflanzen haben kann.

"Die natürlich vorkommenden elektrischen, magnetischen und elektromagnetischen Felder, die an der Erdoberfläche, im Meer und in der nahen Atmosphäre vorherrschen, zählen zu den wichtigsten Bedingungen der Evolution und Organisation des Lebens. Das macht verständlich, warum Eingriffe in diesen ‚unsichtbaren’ ökologischen Haushalt der Erde auch schwere Störungen und Schädigungen der Fauna nach sich ziehen."

Das Opens external link in new windowDeutsche Krebsforschungszentrum  weist auf den Forschungsbedarf hin: "Sowohl nationale als auch internationale Strahlenschutzorganisationen halten es aufgrund der langjährigen Forschung für immer weniger wahrscheinlich, dass eine Wechselwirkung mit negativen Folgen tatsächlich besteht. Ausgeschlossen wird ein Krebsrisiko deshalb jedoch noch nicht. Die wissenschaftliche Diskussion gilt nicht als beendet: Ein "Unschädlichkeitsbeweis" fehlt ebenfalls."

Das Opens external link in new windowBundesamt for Strahlenschutz (BfS) sieht im Zusammenhang mit dem Stromnetzausbau ebenfalls Opens external link in new windowForschungsbedarf: "Die ergebnisoffene und unabhängige Klärung offener Forschungsfragen ist aus Vorsorgegründen eine unabdingbare Begleitmaßnahme des Stromnetzausbaus. Zu diesem Fazit kamen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Auftaktveranstaltung am 11. Juli 2017 in Berlin zum Forschungsprogramm "Strahlenschutz beim Stromnetzausbau".". Im Opens external link in new windowForschungsprogramm ist erkennbar, was aus Sicht des BfS noch ungeklärt ist. 

Also: Erst untersuchen - dann bauen. Die Stromtrasse sollte erst dann gebaut werden, wenn Ergebnisse der Forschung zu den Auswirkungen vorliegen. Insbesondere zu der neuen Technologie, die Wechsel- und Gleichspannung als Hochspannung gemeinsam auf einer Trasse vereint.

Forschungsprogramm des Bundesamts für Strahlenschutz

Das Bundesamt für Strahlenschutz sieht noch viele ungeklärte Fragen im Zusammenhang mit der Errichtung neuer Höchstspannungsleitungen. "Eine potenzielle Belastung oder Schadenswirkung für die Anwohnerinnen und Anwohner könnte durch die elektrischen und magnetischen Felder um die Hochspannungsleitungen entstehen."

Dazu sollen 33 Studien durchgeführt werden. "Es bestehen aber wissenschaftliche Unsicherheiten zu möglichen Langzeitwirkungen von statischen und niederfrequenten Feldern, wie sie in der Umgebung von den geplanten Gleichstromübertragungsleitungen (HGÜ-Leitungen) und den herkömmlichen Hochspannungsdrehstromleitungen vorkommen, die bisher nicht abschließend und befriedigend beantwortet werden können."  

>>Einladung zur Auftaktveranstaltung am 11.07.2017 in Berlin

Marktplatz in Hähnlein

Die Diskussion um die Gestaltung des Marktplatzes in Hähnlein wird schon seit vielen Jahren geführt. Die Interessen, wie dieses Areal zur Belebung der Ortsmitte Hähnlein gestaltet und genutzt werden soll, waren in der Vergangenheit sehr widersprüchlich. Ermutigt durch die gelungene Bürgerbeteiligung bei der Gestaltung der Erpelanlage in Alsbach, regt die IUHAS einen ähnlichen Arbeitskreis für Hähnlein an.

>> mehr

Der Verein Jugend-Buildung-Hilfe in Bolivien e.V. ist seit vielen Jahren die Hauptwirkungsstätte von Annelie Dehmel, immer wieder lange Zeit im Jahr vor Ort in Bolivien. Unter anderm dafür erhielt Sie Anfang des Jahres das Bundesverdienstkreuz.

Informationen zur Arbeit des Vereins und zum Treffen vom 28. bis 30. 10. 2016 in Möhnesee-Günne sind hier zu finden.

Gute Aussichten, aber auch verpasste Chancen

In der Gemeindevertretung wurde der Haushalt 2018 verabschiedet. Durch die gute Einnahmesituation gibt es jetzt wieder mehr Spielraum für dringend anstehende Dinge, die zum Teil in den zurückliegenden Haushalten gekürzt werden mussten, um eine Genehmigung des Regierungspräsidiums zu erhalten.

Finanziell gut gewirtschaftet wurde allemal. Die jetzt vorliegenden Abschlüsse der Haushalte 2013 bis 2016 weisen ein Plus von 2 Mio. Euro aus. Hinzu kommen steigende Einnahmen aus der laufenden Gewerbesteuer und eine (vielleicht nur einmalige) Gewerbesteuerzahlung in Millionenhöhe Ende 2017.

Eine gute Gelegenheit, Schulden abzubauen. Mit dder Unterstützung der IUHAS hatte Bürgermeister Rausch beantragt, einen Kredit in Höhe von 1,49 Mio. Euro vorzeitig abzulösen. CDU, FW und SPD haben dies aber verhindert. Damit wurde die einmalige Chance vertan, die Pro-Kopf-Verschuldung der Gemeinde schon jetzt auf ca. 200 € zu senken.

Nicht durchsdetzen konnten wir außerdem: Eine Gruppe Waldkindergarten und ein Zuschuss für eine Skulptur im OT Hähnlein analog zu den Skulpturen im Erpel im OT Alsbach (soll im Rahmen der Martplatzsanierung kommen).

>> Die wesentlichen Punkte des Haushalts 2018 kurzgefasst

>> Haushaltsrede von Hans Herrmann, Fraktionsvorsitzender der IUHAS

 

Artensterben stoppen - aber wie?
Dies war das Thema des Refernten Herwig Winter vom BUND (Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland) beim wieder gut besuchten Neujahsempfang der IUHAS. An den eindrucksvollen Vortrag mit sehr prägnaten Informationen schloss sich eine rege Diskussionsrunde an.

Anschließend stellten sich der Fraktionsvorsitzende Hans Herrmann und Bürgermeister Rausch den Fragen der Besucher zu Themen der Kommunalpolitik.

>>

Herwig Winter vom BUND
Claudia Holz, Vorstanssprecherin
Winter (BUND), Rausch (Bürgermeister), Fleischmann (Erster Kreisbeigeordneter)
Fleecy Cloud aus Hähnlein
Rausch, Herrmann
Hier ist es eng
Bordsteinschwellen porbeweise
Kugelpoller an der alten Schule

Gefahrenstellen in der Gernsheimer Straße entschärfen

Die IUHAS stellt in der Gemeindevertretung einen Antrag, durch Poller und Bordsteischwellen die Sicherheit der Fußgänger kurzfristig stark zu erhöhen. Die Poller fügen sich harmonisch in die schon bestehende Optik der Ortsmitte ein (z.B. an der alten Schule).

In der Engstelle der Gernsheimer Straße in Hähnlein (etwa zwischen Sparkasse und Dorfglöckchen) darf Tempo 50 gefahren werden. Ein Tempolimit oder andere, die Geschwindigkeit verringernde Maßnahmen, wurden von Hessen Mobil bislang mit Hinweis auf den Charakter der Landesstraße und Verkehrszählungen abgelehnt. Dadurch begegnen sich heute an der Engstelle häufig teilweise große Fahrzeuge, u.a. LKW oder Trecker, die dann stark abbremsen oder auf den Gehweg ausweichen. Fußgänger fühlen sich dadurch auf dem Gehweg nicht ausreichend sicher - es liegen zahlreiche Beschwerden vor, zuletzt auch wieder auf der Bürgerversammlung vom 19.9.2017.

Wir, die IUHAS, haben bereits mit Hessen Mobil am 24.7.2017 eine Besichtigung vorgenommen und Hessen Mobil hat grundsätzlich der Aufstellung von Kugelpollern (werden in Hähnlein bereits mehrfach eingesetzt) und Bordschweinschwellen (wo der Gehweg zu schmal ist, Poller benötigen 30 cm Abstand vom Bordstein) zugestimmt. Es muss lediglich ein Ortstermin mit Polizei, Ordnungsamt und Hessen Mobil stattfinden, um die genaue Platzierung festzulegen.

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Bild: Abwasserverband AZH

IUHAS fordert 4. Reinigungsstufe für unsere Kläranlage

Für bestimmte Stickstoff- und Phosphorverbindungen in Kläranalegen sind Grenzwerte gesetzlich vorgegeben. Allerdings lassen sich auch Human- und Tierarzneimittel, Rückstände von Körperpflegeprodukten, Pflanzenschutzmittel, Biozide sowie Industrie- und Haushaltchemikalien und Stoffe mit hormonähnlichen Wirkungen aus Kunststoffen in kleinen Mengen in den Gewässern nachweisen. Seeheim-Jugenheim und Bickenbach bauen ihre Kläranalgen aktuell dafür aus und erhalten dazu Fördermittel.

Dazu kommt noch die Mikroplastikbelastung. Mikroplastik ist ein Sammelbegriff für verschiedenste Arten von kleinen Kunststoffteilchen. Im Allgemeinen versteht man darunter Partikel, deren Durchmesser kleiner als fünf Millimeter sind. Nicht nur in der Größe, auch in ihrer Herkunft und Zusammensetzung unterscheiden sich Mikroplastikpartikel stark. Diese Partikel, zusammen mit kleinen Rückständen von Medikamenten und Herbiziden, schaden auf längere Sicht der Umwelt. Sie bleiben sehr lange Zeit im Boden und in Gewässern und gelangen in die Fische. Durch Nahrung und Trinkwasser nehmen wir diese Stoffe auch auf. Wenngleich es keine gesetzlichen Grenzwerte oder gar Verpflichtungen zur Entfernung dieser Stoffe gibt, gibt es Studien, die deren Gefahr an der Umwelt nachweisen. Deshalb ist aus unserer Sicht die vierte Reinigungsstufe längst überfällig. Auf jeden Fall sollte zuerst eine aktuelle Untersuchung über Rückstände in unserem Klärwasser gemacht werden, um zu wissen, welche Stoffe in den Landgraben und auf unsere Felder gelangen. Wenngleich nicht alle Mikroplastiken entfernt werden können, ist die 4. Reinigungsstufe der nächste notwendige Schritt zu einer sauberen Umwelt.

Die Vertreter der IUHAS im Abwasserverband fordern, sich mit dem Problem zu beschäftigen, mit dem Ziel, die Qualität der Anlage weiter zu verbessern und gesundheitsgefährende Stoffe aus dem Abwasser weitgegehend zu entfernen. Frau Prof. Lackner von der TU Darmstadt hat sich in der letzten Sitzung des Abwasserverbands zwar nicht direkt für eine vierte Reinigungsstufe ausgesprochen, weil es noch keine Grenzwerte für die angesprochenen Rückstände ( insgesamt mehr als 3500 chemische Verbindungen!!) gäbe. Eine ihrer Aussage war auch, dass diese Abwasserbelastungen nicht weniger werden und wir eine aktuelle Messung machen lassen sollten. Sie sagte auch, dass wir Platz für eine vierte Stufe hätten. Als vierte Stufe kämen drei verschiedene Arten in Frage. Die Teuerung von 5- 20 € für den Verbraucher ist davon abhängig, für welche Art, bzw. Kombination wir uns entscheiden würden. Fakt ist, dass wir das alles so oder bezahlen müssen , entweder wir, aber bestimmt unsere Kinder, nämlich mit unserer/deren Gesundheit.

>>  

.. ein fröhliches Weihnachtsfest,
ein paar Tage Ruhe und Gelassenheit und ganz viel Zeit für Sie und Ihre Lieben.

Für das Neue Jahr wünschen wir für uns alle
mehr Frieden auf der Erde,
eine gerechtere Verteilungder der reichlich vorhandenen Güter und
einen guten Start,
Gesundheit,
Glück und Freude.

Wie bürgernah und familienfreundlich sich CDU und FW tatsächlich in der Realität präsentieren, zeigte sich auf der Gemeindevertretersitzung am 24.101.2017. Die Reaktivierung eines Kinderspielplatzes im Ritterbruch (Hähnlein) und weiteregehende, mit Hessen Mobil abgesprochene Maßnahmen zur Sicherheit der Füßgänger in der Gernsheimer / Alsbacher Straße wurden mit der Mehrheit der Stimmen von CDU und Freien Wählern verhindert. mehr

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Bordsteinschwellen porbeweise
Kugelpoller an der alten Schule

Gefahrenstellen in der Gernsheimer Straße entschärfen

Die IUHAS stellt in der Gemeindevertretung einen Antrag, durch Poller und Bordsteischwellen die Sicherheit der Fußgänger kurzfristig stark zu erhöhen. Die Poller fügen sich harmonisch in die schon bestehende Optik der Ortsmitte ein (z.B. an der alten Schule).

In der Engstelle der Gernsheimer Straße in Hähnlein (etwa zwischen Sparkasse und Dorfglöckchen) darf Tempo 50 gefahren werden. Ein Tempolimit oder andere, die Geschwindigkeit verringernde Maßnahmen, wurden von Hessen Mobil bislang mit Hinweis auf den Charakter der Landesstraße und Verkehrszählungen abgelehnt. Dadurch begegnen sich heute an der Engstelle häufig teilweise große Fahrzeuge, u.a. LKW oder Trecker, die dann stark abbremsen oder auf den Gehweg ausweichen. Fußgänger fühlen sich dadurch auf dem Gehweg nicht ausreichend sicher - es liegen zahlreiche Beschwerden vor, zuletzt auch wieder auf der Bürgerversammlung vom 19.9.2017.

Wir, die IUHAS, haben bereits mit Hessen Mobil am 24.7.2017 eine Besichtigung vorgenommen und Hessen Mobil hat grundsätzlich der Aufstellung von Kugelpollern (werden in Hähnlein bereits mehrfach eingesetzt) und Bordschweinschwellen (wo der Gehweg zu schmal ist, Poller benötigen 30 cm Abstand vom Bordstein) zugestimmt. Es muss lediglich ein Ortstermin mit Polizei, Ordnungsamt und Hessen Mobil stattfinden, um die genaue Platzierung festzulegen.

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Bild: Abwasserverband AZH

IUHAS fordert 4. Reinigungsstufe für unsere Kläranlage

Für bestimmte Stickstoff- und Phosphorverbindungen in Kläranalegen sind Grenzwerte gesetzlich vorgegeben. Allerdings lassen sich auch Human- und Tierarzneimittel, Rückstände von Körperpflegeprodukten, Pflanzenschutzmittel, Biozide sowie Industrie- und Haushaltchemikalien und Stoffe mit hormonähnlichen Wirkungen aus Kunststoffen in kleinen Mengen in den Gewässern nachweisen. Seeheim-Jugenheim und Bickenbach bauen ihre Kläranalgen aktuell dafür aus und erhalten dazu Fördermittel.

Dazu kommt noch die Mikroplastikbelastung. Mikroplastik ist ein Sammelbegriff für verschiedenste Arten von kleinen Kunststoffteilchen. Im Allgemeinen versteht man darunter Partikel, deren Durchmesser kleiner als fünf Millimeter sind. Nicht nur in der Größe, auch in ihrer Herkunft und Zusammensetzung unterscheiden sich Mikroplastikpartikel stark. Diese Partikel, zusammen mit kleinen Rückständen von Medikamenten und Herbiziden, schaden auf längere Sicht der Umwelt. Sie bleiben sehr lange Zeit im Boden und in Gewässern und gelangen in die Fische. Durch Nahrung und Trinkwasser nehmen wir diese Stoffe auch auf. Wenngleich es keine gesetzlichen Grenzwerte oder gar Verpflichtungen zur Entfernung dieser Stoffe gibt, gibt es Studien, die deren Gefahr an der Umwelt nachweisen. Deshalb ist aus unserer Sicht die vierte Reinigungsstufe längst überfällig. Auf jeden Fall sollte zuerst eine aktuelle Untersuchung über Rückstände in unserem Klärwasser gemacht werden, um zu wissen, welche Stoffe in den Landgraben und auf unsere Felder gelangen. Wenngleich nicht alle Mikroplastiken entfernt werden können, ist die 4. Reinigungsstufe der nächste notwendige Schritt zu einer sauberen Umwelt.

Die Vertreter der IUHAS im Abwasserverband fordern, sich mit dem Problem zu beschäftigen, mit dem Ziel, die Qualität der Anlage weiter zu verbessern und gesundheitsgefährende Stoffe aus dem Abwasser weitgegehend zu entfernen. Frau Prof. Lackner von der TU Darmstadt hat sich in der letzten Sitzung des Abwasserverbands zwar nicht direkt für eine vierte Reinigungsstufe ausgesprochen, weil es noch keine Grenzwerte für die angesprochenen Rückstände ( insgesamt mehr als 3500 chemische Verbindungen!!) gäbe. Eine ihrer Aussage war auch, dass diese Abwasserbelastungen nicht weniger werden und wir eine aktuelle Messung machen lassen sollten. Sie sagte auch, dass wir Platz für eine vierte Stufe hätten. Als vierte Stufe kämen drei verschiedene Arten in Frage. Die Teuerung von 5- 20 € für den Verbraucher ist davon abhängig, für welche Art, bzw. Kombination wir uns entscheiden würden. Fakt ist, dass wir das alles so oder bezahlen müssen , entweder wir, aber bestimmt unsere Kinder, nämlich mit unserer/deren Gesundheit.

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Zeitgemäßes Informationsangebot auf der Hompage der Gemeinde

Die Homepage der Gemeinde ist in die Jahre gekommen und muss überarbeitet werden. Die IUHAS beantragt, einen Newsticker „Gemeinde aktuell“ auf der Startseite zu implementieren und zu prüfen, ob der Newsticker „Gemeinde aktuell“ mittels einer App von Bürgern und Bürgerinnen kostenfrei abonniert werden kann.

Am Sonntag, dem 22. Januar um 11.00 Uhr im Bürgerhaus Sonne in Alsbach, Eduard-Schmidt-Saal (EG)

Gemeinsam mit Ihnen wollen wir das vergangene Jahr politisch Revue passieren lassenund einen kurzen Blick darauf werfen, was uns 2017 in unserer Gemeinde erwartet.Generell wollen wir dieses Jahr besonders dem Thema Europa widmen. VerschiedeneEntwicklungen in einzelnen europäischen Ländern, der Brexit in UK und zuletzt dieWahl von Donald Trump zum Präsidenten der USA lassen in vielen Menschen Ängsteaufkommen. Umso wichtiger ist es, Europa und seine Errungenschaften hoch zu halten.

Vor diesem Hintergrund erfreut es uns besonders, Herrn Marcus Bocklet MdL,zu einem Vortrag zum Thema:

Europa am Scheideweg – Wertegemeinschaft auf dem Prüfstand
Chancen und Risiken eines sich verändernden Europas

begrüßen zu können.

Marcus Bocklet ist für unseren Wahlkreis der zuständige Abgeordnete des BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN im hessischen Landtag und dort sozialpolitischer Sprecher.

Anschließend werden der Fraktionsvorsitzende Hans Herrmann und BürgermeisterGeorg Rausch (IUHAS) relevante Themen der Gemeindepolitik vorstellen und gerneIhre Fragen beantworten.

Über Ihr Kommen würden wir uns sehr freuen – auch Ihre Freunde und Bekannte sindherzlich willkommen. Selbstverständlich haben wir für Sie einen Imbiss vorbereitet.

Deshalb wären wir Ihnen für eine kurze Rückmeldung per E-Mail dankbar: iuhas-holz@gmx.de

.. mit Jürgen Leber

Förderverein DHG Hähnlein "Mädde drin"

Am Samstag, den 16.07.2016, ab 19 Uhr
im Dorfgemeinschaftshaus in Hähnlein
Eintritt: 16 Euro inkl. kleinem Imbiss, ohne Getränke

Anmeldung erforderlich ....

Förderverein DGH Alsbach-Hähnlein "Mädde drin" & Asysl Alsbach-Hähnlein

Am Donnerstag, den 14.07.2016, ab 17 Uhr
Anmeldung erforderlich ...

Verleihung des Bundesverdienstkreuzes am Band
v.l.n.r.: Annelie Dehmel, Peter Dehmel, Thomas Metz (Staatssekretär im Hessischen Justizministerium)
Foto: privat
Foto: privat

Am 22. April wurde Annelie Dehmel der Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland (Bundesverdienstkreuz) verliehen. Annelie ist ein IUHAS-Urgestein und eine der GründerInnen der IUHAS. In einem sehr angemessenen Rahmen wurde im Eduard-Schmidt-Saal in Alsbach ihr Lebenswerk mit dieser Auszeichnung gewürdigt. Herr Staatssekretär Thomas Metz hielt die Laudatio und überreichte den Orden vor einem vollbesetzten Saal.

Bürgermeister Georg Rausch, der Vorsitzende der IUHAS-Fraktion Hans Herrmann und Dr. Diethelm Busse beleuchteten in ihren Ansprachen aus unterschiedlichen Perspektiven das Wirken von Annelie in Alsbach, im Landkreis und in der weiten Welt.

Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung von Heyson Vargas mit südamerikanischen Liedern und seiner Charango.

Wir gratulieren und wünschen dir weiterhin viel Energie und Freude bei der Umsetzung deiner Projekte in Bolivien. Informationen zum Projekt in Cajamarca, das man gerne auch mit einer Spende unterstützen darf.

Presseartikel:

Wo früher Steine lagen, stehen Bäume

Einen Wald in Bolivien Pflanen

In kleinen Schritten die Welt ein bisschen verbessert

Staatssektretär Thomas Metz
Übergabe des Verdienstkreuzes
Bürgermeister Georg Rausch
Das Geschenk der Gemeinde
Die Blumen waren für Peters Anteil
Heyson Vargas
Hans Herrmann für die Fraktion der IUHAS
Dr. Diethelm Busse, der Initiator
Sabine Gottwein-Zankl für den Vorstand der IUHAS
Und zum Schluss Annelie: kurz und erfrischend
Das erste IUHAS-Plakat
 
 
 
 
 

Wir bedanken uns bei den Wählerinnen und Wählern.

20,6%! Jede fünfte von Ihnen hat sich für uns entschieden. Vielen herzlichen Dank für Ihr Vertrauen. Wir werden uns auch in den nächsten 5 Jahren mit neuen Kräften für das Wohl unserer Gemeinde einsetzen. 

Die Bilder der Fraktionsmitglieder finden Sie hier.

 

Kommunalwahlen am 06.03.2016 - unsere KandiatInnen :

 

Die eZeitdung 4 zur Wahl >>mehr

Unser Kommunalpolitisches Programm 2016-2021 >>mehr

 

 

Falls Sie interessiert sind oder mitwirken wollen, kommen Sie zu unserem nächsten

IUHAS-Treffen immer montags um 20.00 Uhr

in der "Alte Bürgermeisterei" (Anstalt) in Hähnlein oder nehmen Sie unverbindlich mit uns Kontakt auf.

Ihre IUHAS

Initiative Umweltschutz
Hähnlein Alsbach Sandwiese

Veranstaltung zum Thema: Gesunde Ernährung

Sonntag, den 28.02.2016 um 11 Uhr

im Bürgerhaus Sonne, Eduard-Schmidt-Saal

Gastredner: Herr Lazaro Campuzano, DEMETER-Felderzeugnisse GmbH

 

zu unserem Neujahrsempfang 2016 am Sonntag, dem 24. Januar um 11:00 Uhr im Bürgerhaus Sonne in Alsbach, Eduard-Schmidt-Saal (EG) laden wir Sie herzlich ein.

Gemeinsam mit Ihnen wollen wir das vergangene Jahr politisch Revue passieren lassen, und einen Blick darauf werfen, was uns 2016 in unserere Gemeinde erwartet.

Als Gastredner konnten wir Herrn Prof. Dr. Torsten Schäfer gewinnen.
Das Thema seines Vortrages lautet:


Kommunikation und Wahrnehmung umweltpolitischer Themen, wie z.B. Klimaschutz und Klimawandel, alternative Energien, Decarbonisierung.


Herr Prof. Dr. Schäfer studierte Politikwissenschaft u.a. in Aachen, Brüssel und Tours. Er ist Professor für Journalismus mit Schwerpunkt Textproduktion an der Hochschule Darmstadt. Seine journalistischen Schwerpunkte liegen bei Fischerei, Biodiversität, Klimapolitik und der EU.

Anschliessend werden die IUHAS Fraktionsvorsitzende Doris Lochmann und Bürgermeister Georg Rausch (IUHAS) relevante Themen der Gemeindepolitik vorstellen und gerne Ihre Fragen - auch zur bevorstehenden Kommunalwahl - beantworten. Hier haben Sie die Gelegenheit die meisten unserer Kandidatinnen/Kandidaten kennenzulernen.

Über Ihr Kommen würden wir uns sehr freuen - auch Ihre Freunde und Bekannte sind herzlich willkommen. Selbstverständlich haben wir für Sie einen Imbiss vorbereitet.

Deshalb wären wir Ihnen für eine kurze Rückmeldung per Email dankbar

Spielfest

am Sonntag, den 14.02.2016 ab 14:00 Uhr     >>mehr...

Rückschau

„Nicht gut…super, super, super toll!“ entgegnet Mats (6 Jahre) auf die Frage der freundli-chen Frau hinter der Kuchentheke, ob ihm das Spielfest gut gefallen würde.    >>mehr...

zu unserem Neujahrsempfang 2015 am Sonntag, dem 25. Januar um 11:00 Uhr im Bürgerhaus Sonne in Alsbach, Eduard-Schmidt-Saal (EG) laden wir Sie herzlich ein.

Gemeinsam mit Ihnen wollen wir das vergangene Jahr politisch Revue passieren lassen, und einen Blick darauf werfen, was uns 2015 in unserere Gemeinde erwartet.

Als Gastredner konnten wir unseren Förster, Herrn Jörg Kaffenberger, gewinnen. Das Thema seines Vortrages lautet:

Alsbach-Hähnlein und sein Wald.

Anschliessend werden die IUHAS Fraktionsvorsitzende Doris Lochmann und Bürgermeister Georg Rausch (IUHAS) relevante Themen der Gemeindepolitik vorstellen und gerne Ihre Fragen beantworten.

Über Ihr Kommen würden wir uns sehr freuen - auch Ihre Freunde und Bekannte sind herzlich willkommen. Selbstverständlich haben wir für Sie einen Imbiss vorbereitet.

Deshalb wären wir Ihnen für eine kurze Rückmeldung per Email dankbar

Auf der IUHAS-Klausurtagung wurde Doris Lochmann zur neuen Fraktionsvorsitzenden der IUHAS gewählt. Sie tritt die Nachfolge von Gerhard Zankl an, der sein Mandat und den Fraktionsvorsitz aus gesundheitlichen Gründen niedergelegt hatte. An dieser Stelle danken wir Gerhard Zankl für seine langjährige Arbeit im Parlament und in gemeindlichen Gremien.
Doris Lochmann ist seit vielen Jahren in unserer Gemeinde stark engagiert und seit 2011 für die IUHAS im Parlament. Wir freuen uns, sie als neue Fraktionsvorsitzende vorstellen zu dürfen.

 

Im Europäischen Parlament wird über die Einführung einer Dienstleistungskonzessionsrichtlinie diskutiert. Aus Sicht des Deutschen Städte- und Gemeindebundes und anderer kommunaler Spitzenverbände steht zu befürchten, dass durch diese Richtlinie eine Liberalisierung des Wassersektors „durch die Hintertür“ erreicht werden soll. Bundesweit haben viele Stadt- und Gemeinde- und Landesparlamente dagegen Stellung bezogen. Ebenso der Hessische Landtag mit einem gemeinsamen Antrag der Fraktionen von GRÜNEN, SPD, CDU und FDP. Die IUHAS schließen sich dem an und haben den Antrag als Resolution auf die Tagesordnung der Gemeindevertretung setzen lassen. Eine Europäischen Bürgerinitiative „right2water“ sammelt bis Oktober Unterschriften. Unterstützen Sie mit Ihrer Unterschrift die Forderung gegen die Liberalisierung der Wasserversorgung. >>mehr

Am 1. Mai 2011 trafen sich die jeweiligen  Verhandlungsgruppen der Fraktionen  von IUHAS und SPD auf dem Alsbacher Schloss, um in historischer Umgebung die in intensiven Verhandlungen erarbeitete Kooperationsvereinbarung zu unterzeichnen. Mit dieser Vereinbarung haben beide Fraktionen eine ausgewogene Grundlage für eine zukunftsweisende, ökologisch und sozial geprägte Politik auf der Grundlage einer soliden Mehrheit in den kommenden 5 Jahren in der Gemeinde Alsbach-Hähnlein geschaffen.

Beide Fraktionen stimmen darin überein, dass die Arbeit der Gemeindevertretung zu den thematisch vereinbarten Schnittpunkten stärker konzeptionell aufgestellt werden soll. „Keinesfalls soll durch die Kooperation die Zusammenarbeit mit den anderen Fraktionen ausgeschlossen sein“, betonen die Fraktionsvorsitzenden und hoffen auf eine konstruktive Arbeit der neuen Gemeindevertretung.

Den Inhalt der Kooperationsvereinbarung können Sie hier nachlesen.

21.04.2011

Alles was brummt - 5. Hähnleiner Schau historischer Fahrzeuge

Die IUHAS (Initiative Umweltschutz Hähnlein Alsbach Sandwiese) ist eine unabhängige, politische Gruppierung in Alsbach-Hähnlein im Landkreis Darmstadt-Dieburg (Hessen).

Im Rahmen der Satzung des Kreisverbandes von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Darmstadt-Dieburg ist sie Ortsverbänden von Bündnis90/Die Grünen gleichgestellt. Sie versteht sich als Teil der grün-alternativen Bewegung und vertritt eine Politik, die von langfristigen Zukunftsperspektiven geleitet wird. Sachorientierte Entscheidungen stehen im Mittelpunkt ihres Handelns.

Seit dem Jahr 2007 stellt die IUHAS als damals kleinste Fraktion im Gemeindeparlament in Alsbach-Hähnlein den Bürgermeister, Georg Rausch.

Im März 2011  fanden Kommunalwahlen statt. Aus dieser Wahl ist die IUHAS als stärkste Partei der Alsbach-Hähnleiner Gemeindevertretung mit einem Stimmenanteil von 33,7 % und damit 10 Sitzen hervorgegangen. Den wesentlichen Gremien stehen seit dem GemeindevertreterInnen aus der IUHAS vor.

Als Wählerinitiative leben wir vom Austausch mit und der Unterstützung durch unsere MitbürgerInnen. Wenn Sie Lust haben uns durch eine Mitgliedschaft zu unterstützen, würden wir uns darüber sehr freuen. Um Ihnen einen Beitritt ganz einfach zu ermöglichen, können Sie uns Ihren Beitrittswunsch ohne viel "Papierkram" direkt über diese Webseite hier mitteilen.

 

Die Kandidatinnen und Kandidaten der IUHAS
Die Kandidatinnen und Kandidaten der IUHAS

Die Kandidatinnen und Kandidaten der IUHAS (von links nach rechts)Sabine Gottwein-Zankl, Andreas Dehmel, Hans Herrmann, Wolfgang Landmesser, Hedi Herrmann, Claudia Holz, Margit Meier-Böse, Marion Fuhr-Dietrich, Michael Schäfer, Nelly Zehfuss, Volker Steitz, Johannes Mingo, Gerhard Zankl, René Buijs, Katrin Dehmel, Doris Lochmann, Peter Müller, Uschi Röllich-Faber. Nicht auf dem Bild: Knud Seckel und Reinhard Falke

 

 

Für die erfolgreiche Politik der IUHAS
und Bürgermeister Georg Rausch

IUHAS
Initiative Umweltschutz Hähnlein Alsbach Sandwiese
ökologisch und sozial

 


Zusammenlegung der beiden Einsatzabteilungen unserer Feuerwehren

 

In der letzten Phase des Wahlkampfes im März 2011 ist unversehens ein Thema in den Vordergrund gerückt: die Zusammenlegung der beiden Einsatzabteilungen unserer Feuerwehren. Das Thema ist nicht neu und beschäftigt die IUHAS schon seit vielen Jahren. Allerdings sind wir nicht aus diesem Grund der Auffassung, dass darüber mit einer wesentlich größeren Ernsthaftigkeit diskutiert werden muss als bisher. Von dieser Kritik nehmen wir die Feuerwehr Alsbach ausdrücklich aus. Diese hat in einem ausführlichem Schreiben ihre Positionen dargelegt und begründet, warum sie eine Zusammenlegung für nicht zielführend und für die Gemeinde sogar schädlich hält.

Die Argumente von unmittelbar Betroffenen müssen, zumal bei einer so wichtigen Frage, selbstverständlich Ernst genommen werden und wir werden dies in  den zukünftigen Diskussionen  tun.

Nicht weiter beachtet werden muss allerdings billige Wahlkampfpolemik. Wer behauptet, die Alsbacher Feuerwehr solle geschlossen werden und der Brandschutz sei deshalb in Gefahr, der schürt für eigene Wahlkampfzwecke die Angst der Bürgerinnen und Bürger. Wer das ehrenamtliche Engagement in Gefahr sieht, verkennt, dass von einer Zusammenlegung lediglich die Einsatzabteilungen, nicht aber die beiden Vereine betroffen sind und wer ohne weitere Prüfung behauptet, die vorgeschriebene 10-minütige Hilfsfrist sei nicht mehr einzuhalten, dem empfehlen wir einen Blick über die Ortsgrenzen hinaus nach Pfungstadt.

Die IUHAS jedenfalls wird die zukünftig zu erwartende Diskussion mit der gebotenen Sorgfalt führen und dabei bestrebt sein, möglichst viele fachliche Stellungnahmen im Verlauf ihres Entscheidungsprozess zu erhalten.

 

 

Fragebogen zur Bürgerbeteiligung

 

Fragebogen, mit denen man die Stimmung und Einstellung von Bürgerinnen und Bürgern zur Lage  der Gemeinde feststellen möchte, sind immer nur so gut, wie sie den Befragten die Antworten nicht vorgeben und keine Sachlage vortäuschen, die es nicht gibt. In unserer Gemeinde wurde im Wahlkampf ein Fragebogen ausgegeben, der sowohl die Antworten sachlich beschränkte, als auch Sachverhalte unterstellte, die schlicht falsch sind. Dieses Verhalten ist unredlich, im Übrigen beschränkt, was auf den Fragesteller ein bezeichnendes Licht wirft. Die WählerInnen unserer Gemeinde werden sich durch eine solche Vorgehensweise nicht täuschen lassen.

Mit einem fulminanten Ergebnis von 33,7 % der Wählerstimmen kann die IUHAS im Alsbach-Hähnleiner Gemeindeparlament die stärkste Fraktion stellen. Von den insgesamt 31 Sitzen entfallen auf die IUHAS 10.

Wenn wir auch mit einem solchen guten Ergebnis nicht gerechnet haben, sind wir in der Lage, die daraus folgende Verantwortung mit großem Respekt wahrzunehmen. Aus unseren 20 Kandidaten, die sich zur Wahl gestellt haben, können wir diese 10 Sitze ohne Probleme mit einer starken Mannschaft besetzen.

Nicht nur, dass wir seit 2007 in unserer Gemeinde den Bürgermeister stellen, auch unserem Gemeindeparlament steht jetzt ein IUHAS-Mitglied vor. In der konstituierenden Sitzung des Parlamentes vom 12.04.2011 wurde Hans Herrmann einstimmig zum neuen Vorsitzenden der Gemeindevertretung gewählt. Wir gratulieren ihm zu dieser Wahl sehr herzlich und sind uns sicher, dass er diesem höchsten repräsentativen Amt in unserer Gemeinde uneingeschränkt gerecht werden wird.

Wir werden als IUHAS auch der politischen Verantwortung gerecht, die aus diesem Wahlergebnis folgt. Gemeinsam mit der Fraktion der SPD werden wir uns für eine zukunftsweisende ökologisch und sozial geprägte Politik unter Einbeziehung unserer Bürgerinnen und Bürger einsetzen. Wir wollen weg von der Klientelpolitik der bisherigen Mehrheiten, hin zu einer von sachorientierten Entscheidungen geprägten Politik.



Impressionen vom Neujahrsempfang am 23.01.2011 im Bürgerhaus Sonne
Impressionen vom Neujahrsempfang am 23.01.2011 im Bürgerhaus Sonne

Die IUHAS feierte am 23. Januar 2011 ihren Neujahrsempfang und blickten dabei auf ihr 30jähriges Bestehen zurück. Als Gäste waren u.a.Frau Kordula Schulz-Asche, MdL, Herr Christel Fleischmann, Kreisbeigeordneter, und Herr Georg Rausch, Bürgermeister, anwesend. Außerdem waren Vertreter örtlicher Vereine und des Grünen Ortsverbandes Seeheim-Jugenheim anwesend. Besondere Gäste waren die Mitglieder der ersten Liste, mit der die IUHAS im Jahre 1981 erstmals für die damalige Kommunalwahl kandidierten. Insgesamt ca. 65 Personen lauschten den Vorträgen der Gastredner und begrüßten die 20 Kandidaten der IUHAS für die kommende Kommunalwahl im März diesen Jahres, die von dem Fraktionsvorsitzenden Michael Schäfer vorgestellt wurden.

Zur 48. Sitzung des Gemeindeparlaments am 16.11.2010 in der Schule in Hähnlein hat die Fraktion der IUHAS folgenden Antrag eingebracht:


Die Gemeindevertretung möge beschließen:


Der Gemeindevorstand wird beauftragt, bei dem Amt für Straßen- und Verkehrswesen (erneut) zu beantragen, im innerörtlichen Bereich im Ortsteil Hähnlein im Verlauf der L 3112 (Gernsheimer Straße/Alsbacher Straße), zumindest aber im dortigen Einmündungsbereich der Schulstraße, der Rodauer Straße (Kurvenbereich) und der Georg-Fröba-Str. (Kurvenbereich) Tempo 30 – Zonen einzurichten.

 

Begründung

Der Gemeindevorstand versucht seit mehreren Jahren bei dem insofern zuständigen Amt für Straßen- und Verkehrswesen (ASV) die Errichtung von Tempo 30 – Zonen bzw. verkehrsberuhigten Bereichen im Bereich der L 3112 im Ortsteil Hähnlein zu erreichen.

 

Die L3112 ist eine Hauptverkehrsstrasse, die nicht nur durch den innerörtlichen Verkehr, sondern auch als Durchgangsstrasse genutzt wird. Es ist eine zentrale Straße Hähnleins. Fußgänger- und Radfahrerverkehr trifft dort auf Kraftfahrzeug- und Schwerlastverkehr. Viele Bereiche werden darüber hinaus als Schulweg von Kindern, Jugendlichen und älteren Menschen genutzt. Bedingt durch den Straßenverlauf befinden sich dort, insbesondere in den Kurvenbereichen mehrere Gefahrenstellen. Es gilt durchweg eine Geschwindigkeitsbeschränkung von 50 km/h. Nur dem besonnenen Verkehrsverhalten der ortsansässigen und ortskundigen Verkehrsteilnehmer ist es zu verdanken, dass es bislang noch nicht zu schweren Unfällen gekommen ist.

Darüber hinaus befindet sich entlang der innerörtlichen L3112 eine teilweise extrem straßennahe Wohnbebauung. Dortige Anwohner leiden unter dem verkehrsbedingten Lärm und Verschmutzung besonders. Die Dauerhaftigkeit der Diskussion um die Einführung von Tempo 30 Zonen zeigt dies deutlich.

Zum Schutz aller Verkehrsteilnehmer, insbesondere aber von Kindern, Jugendlichen und mobilitätseingeschränkten Menschen, sowie der Anwohner muss daher eine Entschärfung der von dem motorisierten Straßenverkehr ausgehenden Gefahren erfolgen. Dies kann dort in erster Linie durch die Einrichtung von Tempo 30 Zonen geschehen.

Nachdem es, laut einem Bericht der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 15.09.2010 (http://faz.net/-01ht2l) möglich war, nach Durchführung eines runden Tisches unter Beteiligung von Kommunen, Firmen und Behörden entlang der hessischen B3 und der B252 in den Gemeinden Berndorf, Herzhausen, Münchhausen, Simtshausen, Todenhausen, Wetter, Niederwetter und Göttingen ab 2011 nächtliche Tempolimits im Rahmen von Tempo 30 Zonen einzurichten, sollte dies erst Recht auf einer niederrangigeren Landesstrasse wie die L3112 – bei gleicher Rechtslage – möglich sein. Das ASV wird demnach eine ablehnende Entscheidung nicht mit einer (angeblich) fehlenden Rechtsgrundlage begründen können. Ein erneuter Antrag, wie vorgeschlagen, sollte daher jetzt erfolgreich sein.

 

Hochachtungsvoll

gez. Schäfer

Michael Schäfer

Fraktionsvorsitzender

 

Wir würden es begrüßen, wenn sich am 16.11.2010 um 20.00 Uhr möglichst viele Hähnleiner Bürgerinnen und Bürger in der öffentlichen Sitzung des Parlaments in der Hähnleiner Schule einfinden würden, um auf diesem Wege dem Parlament aber auch dem ASV zu verdeutlichen, wie wichtig dieses Anliegen für die Hähnleiner Bürgerschaft  ist.

Der Kreisel Bahnhofstraße/Alte Bergstraße
 

Am 8. Oktober 2010 übergaben zwei engagierte Bürgerinnen aus Alsbach-Hähnlein unserem Bürgermeister Georg Rausch (IUHAS) eine Liste mit 686 Unterschriften und einem Begleitschreiben. Nicole Rieskamp und Katja Haack haben eine Bürgerinitiative "Sicherer Kreisverkehr durch Zebrastreifen" gegründet, die es sich zum Ziel gesetzt hat, den Kreisel im Bereich der Bahnhofstraße/Alte Bergstraße insbesondere für die Benutzung durch die Schüler sicherer zu machen. Dies soll, wie z.B. vom ADAC empfohlen, durch die Anbringung von "Zebrastreifen" geschehen.

Das Schreiben der Bürgerinitiative und die Empfehlungen des ADAC finden Sie hier (bitte anklicken).

Bürgermeister Georg Rausch (IUHAS) hat die Eingabe der Bürgerinitiative bereits an die zuständigen Behörden (Amt für Straßen- und Verkehrswesen, untere Verkehrsbehörde und Verkehrspolizeibehörde) zur Prüfung weiter geleitet.

Die IUHAS begrüßt dieses Engagement der Bürgerinitiative und unterstützt eine Überprüfung dieses Vorhabens. Gegenüber der Initiative hat sie daher mit Email vom 12.10.10 folgendes geantwortet (Auszug):

 

Sehr geehrte Frau Haack,

sehr geehrte Frau Rieskamp,

im Namen der IUHAS darf ich mich zunächst für Ihr bürgerschaftliches Engagement in unserer Gemeinde bedanken und Ihnen zu dem Erfolg mit knapp 700 Unterschriften gratulieren. Wir begrüßen es sehr, wenn sich Bürgerinnen und Bürger zu Wort melden und sich für ihr Anliegen in der Gemeinde engagiert einsetzen.

Die Fraktion der IUHAS war die erste im Landkreis, die die Errichtung eines Kreisels in ihrer Gemeinde beantragte. Wäre der damalige Antrag vom damaligen Bürgermeister zeitnah verfolgt worden, wären wir in Alsbach-Hähnlein wahrscheinlich auch die Ersten gewesen, die über einen Kreiselverkeht verfügt hätten.

Einer der Gründe, weshalb wir den Bau eines Kreisels beantragt hatten, waren die häufigen Unfälle, die sich im damaligen Kreuzungsbereich Bahnhofstraße/ Alte Bergstraße ereigneten. Bis zur Errichtung des Kreisels vor wenigen Jahren blieb dieser - allerdings nicht verkehrspolizeilich erklärte - Unfallschwerpunkt bestehen, nahezu monatlich kam es bis zuletzt zu schweren Zusammenstößen, glücklicherweise kam es unserer Kenntnis nach nie zu schwersten Verletzungen bei den beteiligten Menschen oder gar zu Todesfällen. Nach dem Bau des Kreisels Bahnhofstraße/Alte Bergstraße gab es solche Unfälle nicht mehr. Bisher waren es weniger als fünf Schadensereignisse, keiner davon mit Beteiligung eines Fußgängers. Der Bau des Kreisels war unter diesem Aspekt jedenfalls ein Erfolg und ein Gewinn für das Sicherheitsbedürfnis der Bevölkerung sowie die Verkehre im dortigen Bereich.

Der Bau des weiteren Kreisels im Bereich des Wohngebietes Auf der Bach bzw. der Straßenbahnendhaltestelle hat solche gefährlichen Verkehrssituationen von vornherein gar nicht aufkommen lassen.

Nun stimmen wir mit Ihnen überein, dass die Verkehrsreglung im Zusammenhang mit einem Kreiselverkehr weder über eine ins Auge springende Logik verfügt, noch sonderlich eingängig ist. Sie ist daher insbesondere für Schülerinnen und Schüler, die im Straßenverkehr ihre erste Erfahrung machen, schwer verständlich. Die sich nahezu jährlich wiederholende Beschwerden und Eingaben betroffener Eltern von Schulanfängern belegen dies und die bestehenden Ängste.

Gerne wollen wir als IUHAS dazu beitragen, diese Situation im erforderlichen Umfang zu entschärfen. Wir haben insofern zur Kenntnis genommen, dass der ADAC, der in erster Linie die Interessen seiner Auto fahrenden Mitglieder zu vertreten hat, die Anbringung von "Zebrastreifen" befürwortet. Dies würde zweifellos zu einer für die Autofahrer eindeutigeren, nämlich ohne weiteres erkennbaren Verkehrsregelung führen, nach der dem schwächeren Fußgänger, insbesondere auch den weniger erfahreneren Schülerinnen und Schülern als Verkehrsteilnehmer im Kreisel erkennbar immer Vorrang eingeräumt wird.

Ob dies aber auch bei den Schülerinnen und Schülern zu mehr Sicherheit führt, können wir nicht ohne Weiteres beurteilen. Wir befürchten nämlich, dass "Zebrastreifen" gerade den unerfahreneren, jungen Fußgänger dazu animieren, ohne erhöhte Aufmerksamkeit die Straßenseite zu wechseln und hierdurch möglicherweise den gefährlicheren Fahrzeugverkehr unbeachtet lässt. Auch wissen wir nicht, wie sich die durch die wartende Pkws hervorgerufenen Rückstaus weiterer Fahrzeuge in den Kreisel hinein auf die allgemeine Verkehrssicherheit auswirken kann. Ob diese Bedenken berechtigt sind, sollten zunächst Fachleute klären. Je nach Ergebnis müssten wir dann auf die verantwortlichen und zuständigen Stellen Einfluss nehmen, damit die eventuell erforderlichen Maßnahmen durchgeführt werden.

Herr Bürgermeister Georg Rausch (IUHAS) - der insoweit als örtlich zuständige Ordnungsbehörde Ihre Anregungen sehr ernst nimmt - hat deshalb aufgrund Ihrer Eingabe vom 8.10.2010 die Frage der Verbesserung der Verkehrssicherheit an die untere Verkehrsbehörde, das Amt für Straßen- und Verkehrswesen und an die zuständige Polizeidienststelle zur Prüfung bereits weiter geleitet. Allerdings sollte sich diese Prüfung auf beide Kreiselverkehre der Gemeinde beziehen, da die Schaffung unterschiedlicher Regelungen (durch "Zebrastreifen" nur an einem Kreisel) sicher kontraproduktiv wäre und ohne Grund den Fußgängerverkehr am Kreisel der Straßenbahnendhaltestelle benachteiligen könnte.

Wir hoffen, von den eingeschalteten Stellen und Behörden bald eine aussagekräftige Stellungnahme zu erhalten. Sobald uns diese Stellungnahmen zugänglich sind, werden wir Sie darüber gerne informieren.

Wir haben diese Problematik auf unserer Website www.iuhas.de veröffentlicht (Freischaltung heute gegen 18.00 Uhr), um die breite Öffentlichkeit nicht nur weiter zu informieren, sondern auch an der Weiterentwicklung teilhaben zu lassen.

Gerne können Sie sich auch mit uns direkt in Verbindung setzen, um mit uns über die angesprochene Problematik zu diskutieren. Unsere Fraktionssitzungen, die regelmäßig montags um 20.00 Uhr im Gemeinschaftshaus der Sandweise statt finden. sind öffentlich. Wir würden uns freuen, Sie dort als Gäste begrüßen zu können.

Für weitere Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung und verbleiben

mit freundlichen Grüßen

Michael Schäfer

Fraktionsvorsitzender

www.iuhas.de

 

Wenn Sie Lust haben, über dieses Thema zu diskutieren, so können Sie uns und den Besuchern dieser Website Ihre Meinung hier im Forum mitteilen.

Am  2. Oktober 2010 hatte die IUHAS zum 1. Kürbisfest in das Hofgut Hechler nach Alsbach eingeladen.

Jeder, der den Innenhof kennt, weiß, wie schön sich die Blätter des wilden Weines während der Herbstzeit leuchtend rot verfärben, eine passende Kulisse für diesen Anlass. Es gab selbst gekochte leckere Kürbissuppe, die über einer Feuerschale warm gehalten wurde, dazu frisches Baguette und Getränke.

Bürgermeister Georg Rausch mit seiner Frau, Mitglieder der Gemeindevertretung, Bürger aus Alsbach, Hähnlein und der Sandwiese, sowie Gäste aus Pfungstadt, Gernsheim und Darmstadt kamen uns besuchen. Mit Begeisterung waren Kinder und Erwachsene dabei, Kürbisse auszuhöhlen und Gesichter daraus zu schnitzen.

Wir möchten uns bei all denen bedanken, die mit organisiert und gekocht haben, insbesondere auch bei unseren Gästen, die so zahlreich gekommen sind und für interessanten Gesprächsstoff gesorgt haben.

Herzliche Grüße

Katrin Dehmel und

Rosi Ahlheim

 

Die Fraktion der IUHAS hat für die Sitzung der Gemeindevertretung am 5.10.2010 einen Antrag eingebracht mit dem Ziel, dass die Gemeindevertretung eine Resolution verfasst, wonach die Regierungen in Hessen und in Berlin aufgefordert werden, an dem ursprünglichen Konsens zum Atomausstieg festzuhalten.

Die IUHAS nimmt mit Unverständnis zur Kenntnis, dass die Bundesregierung am 5. September 2010 im Rahmen einer Vereinbarung mit den vier größten Stromkonzernen beschlossen hat, das Atomgesetz aus dem Jahr 2002 derart zu ändern, dass das Atomkraftwerk Biblis mit den Blöcken A und B wesentlich länger in Betrieb bleiben soll. Damit wird der zwischen der früheren Bundesregierung und den Energieerzeugern ausgehandelte Atomkonsens, der ursprünglich die Abschaltung von Biblis Block A im Jahre 2007 und Block B im Jahr 2009 vorsah, in unverantwortlicher Weise außer Kraft gesetzt.

 

Zum Schutz der Bevölkerung fordert die IUHAS an dem ursprünglichen Ausstiegsszenario festzuhalten und insbesondere das AKW in Biblis abzuschalten..

 

Eine Verlängerung der Betriebszeiten des AKW Biblis – nach der getroffenen Vereinbarung kann dies für Biblis eine Verlängerung um bis zu 16 Jahren bedeuten - ist in Anbetracht des Alters und der nachgewiesenen Störanfälligkeit des AKW Biblis nicht hinnehmbar und stellt eine stetig steigende Gefährdung für die Bevölkerung unserer Gemeinde dar. Das AKW Biblis entspricht nicht mehr dem Stand der heutigen Technik. So ist es wegen der nur 60 cm dicken Betonhülle z.B. gegen Flugzeugabstürze nicht ausreichend gesichert, eine externe Notstandswarte fehlt gänzlich. Alsbach-Hähnlein liegt im unmittelbaren Gefahrenbereich des AKW Biblis. Erschwerend kommt hinzu, dass die Frage der Endlagerung der radioaktiven Abfälle aus allen deutschen Kernkraftwerken ungeklärt ist. So wird die Zukunft der nachfolgenden Generationen belastet und gefährdet.

 

Daher muss der sogenannte Atomkompromiss vom 5. September 2010 umgehend zurückgenommen werden. Er darf nicht Gesetz werden. Die IUHAS verurteilt, dass die derzeitigen Regierungen in Hessen und im Bund den wirtschaftlichen Interessen der AKW-Betreiber Vorrang vor der Sicherheit der Bevölkerung einräumen. Wegen kurzfristiger hoher Gewinne der Energiekonzerne wird offensichtlich eine langjährige und steigende gesundheitliche Gefährdung der Bevölkerung in Kauf genommen.

 

Die IUHAS fordert die Hessische Landesregierung und die Bundesregierung daher auf, das AKW Biblis wie ursprünglich geplant still zu legen und zugleich den Einstieg in eine zukunftsweisende und nachhaltige Energiepolitik auf Basis regenerativer Energiequellen und verbrauchernaher Energieerzeugung aktiv zu betreiben.

 

Fortführung der eingeschlagenen Atompolitik bedeutet Politik gegen die Mehrheit des Volkes. Die große Zahl von Demonstranten bei den Anti-AKW-Kundgebungen belegt dies.

Wir wollen gemeinsam an dem Aktionstag gegen die weitere Nutzung der Atomenergie, gegen den weiteren Betrieb des AKWs Biblis und gegen eine Laufzeitverlängerung unterstützen.

Wir machen mit, bei der symbolischen Umzingelung des AKWs. Zu diesem Zweck treffen wir uns um am 24. April 2010 um 11.15 Uhr auf dem Marktplatz in Hähnlein um mit dem Fahrrad nach Biblis zu fahren. Mit uns fahren wahrscheinlich grüne Gruppierungen aus Seeheim-Jugenheim und aus Bickenbach.

Das vorläufige Programm am AKW in Biblis

12:30 Uhr Vorprogramm am AKW


14:00 Uhr Beginn der Kundgebung

Moderation: Ingo Hoppe (AK.W.ENDE)

Redebeiträge:

  • Energie in Bürgerhand
    Ursula Sladek (EWS-Schönau)
  • Atommüllproduktion und „–Entsorgung“
    Herbert Würth (Aktionsbündnis Neckarwestheim)
  • Alternativen zu Atomkraft und Kohle
    Dr. Michael Wilk (AKU Wiesbaden)
  • Atomenergie und Arbeitsplätze
    Erhard Renz (AK.W.ENDE)


15:00 Uhr Massenhafte Umzingelung des AKW Biblis mit Die-In


16:00 Uhr Live-Konzert vor dem AKW


17:00 Uhr Veranstaltungsende

 

 

Die Fraktionen von IUHAS, SPD und FW wollten auf Anregung von Bürgermeister Rausch (IUHAS) und Herrn Pfarrer Beder eine Resolution der Gemeindevertretung veranlassen, in der die Solidarität der Gemeindevertreter und -vertreterinnen mit drei jugendlichen Kurden zum Ausdruck gebracht werden sollte. Diese drei Jugendlichen sind in Alsbach-Hähnlein aufgewachsen, haben hier die Schule besucht und absolvieren hier weitergehende Ausbildungen. Sie kennen die Türkei überwiegend nicht, sie fühlen sich hier zu Hause und haben hier ihre Freunde. Dennoch ist beabsichtigt, diese Jugendlichen aus rein formalen ausländerrechtlichen Überlegungen in die Türkei auszuweisen, wo sie als Kurden mit erheblichen Nachteilen zu rechnen haben und wo sie sich nicht zu Hause fühlen werden. Es wäre daher ein Akt humanitärer Solidarität gewesen, durch eine Resolution darauf hinzuweisen, dass die Alsbach-Hähnleiner Parlamentarier menschlich anders empfinden und mit einem Verbleib der jungen Menschen in unserer Gemeinde einvestanden wären.

Diesem Akt der humanitären Solidarität hat sich die CDU verweigert.

Um über eine solche Resolution abstimmen zu können, war es wegen der Kürze der Zeit erforderlich gewesen, die bereits feststehende Tagesordnung für die Parlamentssitzung am 25.08.2009 abzuändern. Dies war nur mit einer Mehrheit von Zweidrittel der Parlamentsmitglieder möglich. Während IHUAS, SPD und FW geschlossen für eine Änderung der Tagesordnung stimmten, stimmte die CDU dagegen und verhinderte damit die erforderliche Mehrheit. Eine Abstimmung über die Petition war damit nicht mehr möglich.

Wir fragen uns, wie dieses Desinteresse an menschlichen Schicksalen bei der CDU mit einem christlichen Weltbild zu vereinbaren ist, das diese Partei vorgibt zu haben - zumal die CDU-Fraktionsmitglieder von einem Pfarrer i.R. begleitet werden, der Vorsitzender des Ausschusses ist, der u.a. für soziale Angelegenheiten unserer Gemeinde zuständig ist.

Wir halten dies für peinlich und beschämend.

Bürgermeister Georg Rausch (IUHAS) eröffnet das Jubiläumsfest der Sandwiese

Was ist geschehen?

Wir hatten mit Bürgermeister Rausch die Idee, jenseits des Gebietes der Straßenbahnverlängerung Richtung B 3 ein Sportstadion zu schaffen, ähnlich dem Christian-Stock-Stadion in Seeheim-Jugenheim. Zugänglich für alle Sporttreibenden Alsbach-Hähnleiner Bürger, mit Spielfeldern, Skate-Anlage, natürlich auch mit Fußballfeldern, für den FCA mit Kunstrasen. Es wäre ein Gewinn für die Gemeinde und eine dauerhafte Investition in ihre Zukunft gewesen. Finanziert werden sollte diese Anlage durch den Verkauf des jetzigen Sportgeländes "Am Hinkelstein", wie dies in anderen Gemeinden, z.B. in Pfungstadt-Hahn erfolgreich durchgeführt worden ist. So jedenfalls unsere grundsätzliche Vorstellung. Es kam jedoch anders.

Am 3.07.2007 stimmten 16 Mitglieder von CDU/FW u.a. dafür (bei 7 Enthaltung von SPD) und gegen die Stimmen der IUHAS und Herrn Meyer, dass auf dem bisherigen Hartplatz des FCA ein Kunstrasenfeld erbaut und die notwendigen Mittel in den kommenden Haushalt eingestellt werden sollen. Es wurde später weiter beschlossen, dass dem FCA ein Zuschuss von 350.000 Euro gewährt werden soll.

In der sich nun anschließenden Diskussionen und Veranstaltungen wurden Gutachten eingeholt, die allesamt bestätigten, dass am bestehenden Sportgelände keinerlei Entwicklungsmöglichkeiten bestehen und dort, im Falle des Baus eines Kunstrasenfeldes mit weiteren Investitionen im Bereich von deutlich über 1 Million Euro zu rechnen ist. Alles im Wesentlichen für einen einzigen Verein.

Gleichzeitig weigerten sich permanent wenige Grundstückseigentümer aus dem Bereich des potenziellen neuen Stadiongeländes, dort zwei wichtige Grundstücke zur Verfügung zu stellen, trotz angemessenen Tausch- bzw. Entschädigungsangeboten des Bürgermeisters. Wenig überraschend ist, dass diese Eigentümer aus dem Kreis der FCA-Mitglieder kommen! Ein Schelm ist, der nun etwas Böses denkt!

Nunmehr hat es jedoch die CDU/FW mit Unterstützung von Helmut Schmid (SPD) geschafft, dass nach Durchführung eines Bauleitverfahrens der Kunstrasen an alter Stelle gebaut wird und ein neues, angemessenes Stadion für alle Bürger verhindert worden ist. Der FCA wird den Kunstrasen zeitlich nur sehr eingeschränkt nutzen können, denn er wird sich verpflichten müssen, die Lärmrichtlinien einzuhalten. Die Bürger der Gemeinde Alsbach-Hähnlein müssen mit ihrer von CDU/FW und FCA erzwungenen Millioneninvestition den Status Quo festschreiben. Gute Steuergelder werden verbrannt, statt sinnvoll und zukunftsorientiert für die Allgemeinheit investiert.

Fragen Sie uns aber bitte nicht, mit welchen Argumenten das Eine dem Anderen von CDU/FW und FCA vorgezogen worden ist. Es gab dafür keine Argumente, außer zeitlichen Überlegungen. Das, was Udo Ullmann (FW) aber voraus sah, dass nämlich der FCA im Oktober 2009 bereits auf dem Kunstrasen spielen können wird, nachdem dem FCA im Mai 09 die Bauträgerschaft übertragen worden ist, verweisen wir eher in die Welt der Fantasie und des Wählerfangs, als in die Welt der realen Geschehnisse. Mit realistischer Politik hat dies nichts mehr zu tun. Hätte man von Anfang an einem Strang gezogen und im Interesse des Allgemeinwohls gehandelt, wie dies von Bürgermeister Rausch und den IUHAS geplant war, könnte der FCA womöglich bereits in einem neuen Stadion Fußball spielen - und vielen Bürgern stünde eine großzügige Freizeitanlage zur Verfügung, ohne dass der Haushalt belastet worden wäre.

Damit Sie sich ein eigenes Bild machen können, haben wir Ihnen zum Nachlesen das Gutachten des Architekten Joachim Mannel und die schalltechnische Untersuchung der Ingenieurgesellschaft Dr. Gruschka eingefügt.

Hier können Sie die Studie Mannel nachlesen

Hier können Sie die Schalltechnische Untersuchung nachlesen

 

Falls Sie weitere Fragen haben oder Informationen wünschen, setzen Sie sich mit uns in Verbindung. Gerne helfen wir Ihnen weiter.

... die Augen nach links.
Zwei Herren haben auf der Brüstung der Landgrabenbrücke Platz genommen ...
... und zeigen mit ernster Miene, wo es lang geht.

... wo eine alte Idee der Iuhas auf wundersame Weise Wirklichkeit wurde .

Statt dem "Alten Mann auf der Brücke", wie wir ihn 1991, als die Brücke erneuert wurde gefordert hatten, sind es jetzt aber gleich zwei adrett gekleidete Herren, die die Passanten bei der Einfahrt nach Hähnlein von Alsbach kommend grüßen.

Eine tolle Idee und eine hervorragende Ausführung.

- Wir wünschen den beiden ein langes Leben!

Mensch und Umwelt - Baumpfegeaktion der IUHAS am 12.04.2008

Am Samstag, den 12. April 2008 trafen sich ab 14.00 Uhr einige IUHASen und interessierte BürgerInnen Alsbach-Hähnleins auf dem Freizeitgelände "Gänseweide" in Hähnlein. Es stand die diesjährige Baumpflegeaktion der IUHAS an.

Die IUHAS informierten im Rahmen ihrer Aktion "Mensch und Umwelt" über den richtigen Einsatz von Maschinen und Geräten zur jährlichen Pflege von Strauch- und Baumwerk. Gerhard Zankl, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der IUHAS, Forstmann und Fachmann "für's Grüne", erläuterte den Anwesenden zunächst die Notwendigkeit einer wirkunsvollen aber auch sicheren Austattung mit passendem Werkzeug. Er verdeutlichte, dass vor dem Schnitt immer erst der Blick fürs Ganze notwendig ist, um dem Pflanzenwachstum über den Rückschnitt und den Ausschnitt zu fördern. Wie und wo beschnitten werden muss, verdeutlichte er anschließend an konkreten Beispielen.

Irgendwie hat die Baumpflege damit eine politische Dimension - auch dort gilt wie hier: Sehen - Denken - Handeln!

Unverkennbar war, dass an der Gänseweide bereits über Jahre hinweg keine fachmännische Pflege betrieben wurde. Sehen - Denken - Handeln, ein Grundsatz der hier nicht durchgängig beachtet worden ist. Es besteht aber Hoffnung, dass mit dem jetzigen "grünen" Bürgermeister Georg Rausch aus den Reihen der IUHAS baldige Besserung eintreten wird. Allerdings werden sich die Früchte einer naturgerechten Pflege erst in einigen Jahren zeigen.

Die IUHAS wird sich weiterhin für ein naturverbundenes Pflegekonzept für die Alsbach-Hähnleiner Landschaft einsetzen.

Beim Klimawandel gibt’s keine Gewinner
Vortrag: Günther Heinemann von der Universität Trier referiert im Alsbacher Bürgerhaus über globale und regionale Veränderungen – Ursachen, Folgen und Handlungsoptionen

ALSBACH. Für zwei Stunden verwandelte Günther Heinemann von der Abteilung Umweltmeteorologie der Universität Trier den Sonnensaal des Alsbacher Bürgerhauses in einen Hörsaal. Auf Einladung der Initiative Umweltschutz für Hähnlein, Alsbach und die Sandwiese (Iuhas) referierte er über den globalen und regionalen Klimawandel, über Ursachen, Folgen und Handlungsoptionen.

Im ersten Teil stellte er dabei hohe Anforderungen an seine Zuhörer, benutzte zahlreiche Fachbegriffe, komplexe Simulationsmodelle und unzählige Grafiken aus Berichten des Weltklimarats. „Das Klimasystem setzt sich aus unterschiedlichen Sphären zusammen“, erklärte Heinemann, dass neben Hydrosphäre, Atmosphäre und Biosphäre auch Kryosphäre (Wasser in gefrorenem Zustand) und Lithosphäre (feste Erde) ineinander griffen. Das ganze Klimasystem reagiere dabei äußerst träge. Was man der Umwelt in den vergangenen Jahren angetan habe, könne man oft erst in vielen hundert Jahren ablesen.

Mit Grafiken erklärte Heinemann den knapp 50 Zuhörern, dass der Kohlenstoffdioxid-Gehalt in der Atmosphäre in den vergangenen 20 Millionen Jahren noch nie so hoch gewesen sei wie zur Zeit und dass sowohl die globale Temperatur als auch der Meeresspiegel bereits angestiegen seien. Nach einem wissenschaftlichen Bericht über den „Treibhaus-Effekt“ wurde Heinemann zunehmend deutlicher. „Der Mensch hat entscheidende Einflüsse auf die Klimaveränderung.“ Je nach Verhalten der Menschheit könne die mittlere Jahrestemperatur auf der Welt bis ins Jahr 2100 um 1,8 Grad Celsius oder 3,5 Grad steigen, in Europa bis zu fünf Grad. „Bis 2020 werden wir die Auswirkungen noch nicht so deutlich merken, aber wir müssen langfristig denken“, warnte Heinemann.

Mit der Erhöhung der Temperatur würden Wetteranomalien deutlich zunehmen, bereits eine geringe Verschiebung der Durchschnittstemperatur führe zu deutlich mehr Hitzetagen im Jahr. Während im 20. Jahrhundert eine sommerliche Hitzeperiode von zehn bis 15 Tagen gelegentlich aufgetreten sei, könnten es im 21. Jahrhundert bereits 60 bis 80 Tage sein, bis zu 120 Tage im 22. Jahrhundert. Der Niederschlag im Sommer würde deutlich ab-, im Winter dagegen zunehmen, sagte Heinemann voraus.

Meeresspiegel könnten im Extremfall bis zu 80 Zentimeter steigen, riesige Eisflächen in den Polargebieten abschmelzen. Zwar könne Skandinavien sogar von den leicht höheren Temperaturen profitieren, insgesamt werde es jedoch keine Gewinner geben. „Das Klimasystem verändert sich, davon wird niemand profitieren.“ Als Ergebnis erklärte Heinemann, dass der Klimawandel sich fortsetzen werde, der Mensch könne nur noch beeinflussen, ob sich das Klima in diesem Jahrhundert um zwei oder fünf Grad Celsius erwärme, das Meer um 20 oder 50 Zentimeter im Durchschnitt ansteige. „Das Niveau der Stabilisierung entscheidet über die Konsequenz der nächsten 1000 Jahre.“

Folgen werden nach Heinemanns Prognose mehr Hitzetote, ganzjährige Belastungen durch Allergien, mehr und neue Pflanzenschädlinge, extreme Niederschläge, heftige Gewitter und Überschwemmungen sein. In seinem Abschlussplädoyer sprach er sich für die Erhöhung der Windenergieproduktion und die verstärkte Installation von Fotovoltaik-Anlagen aus. Daneben müsse die Effizienz der Stromnutzung erhöht und Energie eingespart werden.
phil
8.3.2008

(Quelle http://www.echo-online.de/suedhessen/static/583156.htm)

Vor etwa 50 Gästen eröffnete Michael Schäfer, Vorstandssprecher der IUHAS um kurz nach 11.00 Uhr den diesjährigen Neujahrsempfang in der "Alten Schule" in Hähnlein.

Schäfer berichtete über die maßgebenden und erfolgreichen Aktivitäten der Fraktion und der IUHAS in 2007. Darunter vor allem die Bürgermeisterwahl, die in ganz Hessen Beachtung gefunden hat und die für die IUHAS sehr erfolgreich verlaufen ist, da der eigene Kandidat zu einem deutlichen Wahlsieg geführt werden konnte. Daneben verwies er auf die Diskussionen um die beantragten Kunstrasenplätze für die Fußballvereine und die geplante Stadionlösung. Auch die Planungen für den Neubau eines Feuerwehrgerätehauses in Hähnlein sowie die Diskussionen um das Projekt "Betreutes Wohnen" erläuterte er dem Auditorium. Für die Zukunft wies er auf die ins Leben gerufene Vortrags- und Informationsreihe der IUHAS zum Thema "Der Mensch und seine Umwelt" hin, in der bereits mehrere Veranstaltungen durchgeführt worden sind. Die nächste Veranstaltung wird am 6.03.08 im Bürgerhaus in Alsbach zum Thema Klimawandel stattfinden (siehe unter Termine!).

Schäfer bedankte sich bei seinen Fraktionskolleginnen und -kollegen und den aktiven Helferinnen und Helfern der IUHAS, die sich immer wieder mit großem Engagement und großer Zuverlässigkeit nicht nur für die gemeindliche Politik, sondern auch für das Gelingen der IUHAS-Veranstaltungen einsetzen.

Christel Fleischmann, Kreisbeigeordneter, berichtet anschließend, insbesondere von der sich auch auf Alsbach-Hähnlein auswirkende Kreispolitik zur Sanierung der modernisierungsbedürftigen Schulgebäude. Auch auf die bereits erfolgte und den noch weiter zu entwickelnden Ausbau von Photovoltaikanlagen wies er hin und erläuterte auch hierzu die bestehenden und von ihm maßgeblich beeinflussten Pläne des Kreises.

Schließlich ging Herr Bürgermeister Georg Rausch auf die laufenden, sich in der "Pipeline der Gemeide" befindlichen Projekte der Gemeinde ein und erläuterte auch die Schwierigkeiten, die in der Verwaltung durch die engen Fristsetzungen aus den Beschlüssen des Gemeindeparlaments entstehen. Gerade weil eine Vielzahl von Großprojekten, wie z.B. die Umgehungsstraße Hähnlein, das Feuerwehrgerätehaus Hähnlein, die Verlängerung der Straßenbahnlinie, die Verlegung des Fußballgeländes und die damit zusammenhängende Schaffung eines Sportstadions, die Planung und Entwicklung des Projektes "Betreutes Wohnen" umzusetzen sei, bestehe hier eine enorme Belastung. Er sieht sich aber auf einem guten und erfolgreichen Weg, nicht zuletzt auch durch die Unterstützung der IUHAS im Parlament.

Die Gäste des Neujahrsempfanges hatten noch Gelegenheit, Fragen zu stellen und Statements abzugeben. In lockerer Runde wurden Diskussionen und Gespräche geführt, bis gegen ca. 14.30 Uhr der letzte Gast gegangen war. Es war eine gelungene Veranstaltung, für die sich viele Gäste der IUHAS ausdrücklich bedankten.

 

Die IUHAS zeigten am 18.01. in Alsbach und am 23.01.2008 in Hähnlein jeweils den Film der IPPNW (Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges, Ärzte in sozialer Verantwortung e.V.) "Biblis angeklagt". Viele Bürgerinnen und Bürger waren interessiert und äußerten ihre Bedenken und Ängste gegenüber dieser in letzter Konsequenz unbeherrschbaren Technik. Zuvor wurden nahezu im gesamten Gemeindegebiet die gleichnamige Zeitung der gleichen Organisation verteilt, in der ausführlich die aktuellen und offensichtlichen Mängel des Atommeilers Block B in Biblis nachgewiesen werden.

Unter sachkundiger Beteiligung von Brigitte Harth , Ursula Hamman MdL (beide Bündnis 90/Die Grünen), sowie Christel Fleischmann (Kreisbeigeordneter und IUHAS-Mitglied) wurden dieses brisante Thema diskutiert. Es wurden Alternativen zum Atomstrom aufgezeigt und Möglichkeiten erklärt, umweltschonend Energien herzustellen und auf Atomstrom zu verzichten. Zu der Klage, der Zeitung und dem Film erhält man Informationen im Internet unter http://www.ippnw.de/Atomenergie/Biblis_angeklagt

Atomkraftwerke bedürfen einer Betriebsgenehmigung der Aufsichtsbehörde, die dann zu widerrufen ist, wenn die Voraussetzungen für ihre Erteilung nicht mehr vorliegen. Wenn die Sicherheit einer solchen Anlage nicht mehr gewährleistet ist, muss diese Erlaubnis widerrufen werden. Die IPPNW hat nach sorgfältigen Recherchen festgestellt, dass die Sicherheit des Blocks B in Biblis nicht mehr garantiert ist. Sie hat daher bereits im September 2005 den Antrag gestellt, dass die Betriebsgenehmigung widerrufen wird. Da die Regierung Kochs mit ihrer skandalösen Ignoranz darauf bis heute nicht reagierte, reichte die IPPNW eine sogenannte Untätigkeitsklage ein. Nähere Infos hier: http://www.ippnw.de/article/080122_Hintergrundpapier_Atomaufsicht.html

Der Hessiche Verwaltungsgerichtshof hat die Behörde daher jetzt mit einer Frist von zwei Wochen aufgefordert, zu dem Antrag endlich Stellung zu nehmen. (Näheres hier: http://www.ippnw.de/article/080125_Hessischer_Verwaltungsgerichtshof_fordert_Stellungnahme.html)Sobald dann die Behörde endlich über den Antrag der IPPNW entschieden hat, ist der Weg für eine Klage auf Widerruf der Betriebsgenehmigung eröffnet und es besteht dann die Chance, dass die Bevölkerung auch von Alsbach-Hähnlein in Zukunft nicht mehr mit dieser Gefahr aus Biblis leben muss.

Unterstützen auch Sie die IPPNW in ihrem Klagevorhaben mit einer Spende. Verwenden Sie dazu folgende Kontoverbindung:

Kontoinhaber: IPPNW e.V.
Konto-Nr: 600 14 859
Kreditinstitut: Sparkasse Rastatt-Gernsbach
BLZ: 66 55 00 70
Stichwort: "Biblis-Klage"

In Biblis kann es wegen der zahlreichen Sicherheitsdefizite und der fehlenden Zuverlässigkeit der Betreibergesellschaft RWE jeden Tag zum Super-GAU kommen. Mit verheerenden wirtschaftlichen und gesundheitlichen Folgen für die Region, für Deutschland und für Europa. Wir in Alsbach-Hähnlein wären davon unmittelbar betroffen!

Das Thema ist aber auch wegen der erst kürzlich bekannt gewordenen Studie über einen möglichen Zusammenhang zwischen Auftreten von Krebserkrankungen bei Kindern und Wohnen in der Nähe von kerntechnischen Anlagen im Normalbetrieb die im Auftrag des Bundesamtes für Strahlenschutz erstellt worden ist Das vorliegende Ergebnis der Untersuchung des Deutschen Kinderkrebsregisters in Mainz, die im Auftrag des Bundesamtes für Strahlenschutz durchgeführt wurde, weist erstmals unter Anwendung eines fundierten wissenschaftlich Studiendesigns nach, dass das Risiko für unter 5-jährige Kinder an Leukämie zu erkranken, mit zunehmender Nähe des Wohnorts zu einem Kernkraftwerksstandort zunimmt. Das was Grüne schon immer befürchtet und behauptet haben, wurde damit bestätigt.

 

Große Demo gegen Rechts 

IUHAS setzen am 23. Januar 2008 gemeinsam mit Mitgliedern der Kirchengemeinden, mit Schülern, Mitglieder der SPD und Jusos, sowei einer handvoll Antifa-Anhängern ein deutliches Zeichen gegen rechte Gesinnung.

Am 11.Januar 2008 wurden die Vorsitzenden der Fraktionen von IUHAS, SPD und von FW / CDU vom Gemeindevorstand davon informiert, dass die NPD für den 23.01.08 im Rahmen des Hessen-Wahlkampfes eine Kundgebung mit Lautsprecher, Plakaten und Reden angemeldet habe. In einem Telefonat mit dem 1. Beigeordneten, Josef Hack (CDU), der zu dieser Zeit den Bürgermeister vertrat, erhielt Michael Schäfer, Fraktionsvorsitzender der IUHAS, nähere Informationen. Scheinbar fürsorglich empfahl J. Hack, man solle gar nicht reagieren und den Nazis erst gar keine Aufmerksamkeit schenken.

Die IUHAS hat sich anders entschieden. In der folgenden Fraktionssitzung beschlossen sie, Flagge zu zeigen und für den allgemeinen demokratischen Konsenz zu demonstrieren. In Emails wurden Mitglieder und Interessierte informiert, in den Sitzungen des BPU am 15.01. und des FSKV am 16.01. informierte Schäfer die Ausschussmitglieder und lud dazu ein, sich gemeinsam gegen Rechts aufzustellen. J. Hack (CDU), sah sich im Ausschuss veranlasst, die Ausführungen von Schäfer mit unsachlichen Zwischenrufen zu stören und fragte spöttisch, ob denn wenigstens auch die Presse schon informiert worden sei.

Presse und Fernsehen waren ohnehin informiert und konnten die Bedeutung der geplanten Naziveranstaltung sowie die Notwendigkeit einer Gegenveranstaltung realistischer als J. Hack einschätzen. Aus vielen Teilen der Bevölkerung, auch außerhalb der Gemeinde, erhielt die IUHAS Zustimmung und Interesse zur geplanten Veranstaltung. Die IUHAS meldeten daher beim Ordnungsamt eine Gegenveranstaltung an und übernahm dafür die versammlungsrechtliche Verantwortung.

Am 23.01.2008 trafen sich zwischen 120 und 200 Demonstranten (die Schätzungen weichen voneinander ab) am Beuneweg und zeigten mit ihrer geschlossenen Präsenz, auf ihren teilweise selbstgemachten aber ausdrucksstarken Plakaten, mit Fahnen und in Gesprächen, dass NPD, Nazis und Ewiggestrigkeit in Alsbach-Hähnlein keine Chance haben.

Kurzgeschorene Nazis fuhren immer wieder im Auto an der ihnen am Beuneweg freigehaltenen Standfläche vorbei um zu inspizieren, ob sie sich dort für ihren Parolenwahlkampf aufstellen können. Sie mussten erkennen, dass sie dort chancenlos gewesen wären. Sie verzogen sich feige, kein Infostand, keine menschenverachtende Parolen, keine Verbreitung verdummter und dumpfbackiger Ideen.

Diese Erfahrung der Nazis in Alsbach-Hähnlein zeigte auch Wirkungen auf die anschließend für Bickenbach geplante Nazi-Veranstaltung. Dort sind sie dann ebenfalls nicht aufgetreten!

Die IUHAS haben mit dieser Aktion in Alsbach-Hähnlein erfolgreich rechten Ideen die Stirn gezeigt und bedankt sich bei allen Bürgerinnen und Bürgern, die dabei mitgeholfen haben.

Ach ja, S. Bubenzer (CDU) hatte während dieser Aktion in der Gemeinde Plakate für den im Wahlkampf am rechten Rand fischenden Koch geklebt. Offenbar auch die übrigen CDU-Mitglieder, denn von ihnen war am Beuneweg niemand zu sehen. Ein Schelm ist nunmehr der, der jetzt was Böses denkt!

Zwingenberger Erklärung gegen rechtsextreme Aktionen

 Rechtsextreme Gruppierungen wollen unter dem Deckmantel sozialer Positionen ihre extremistischen, fremdenfeindlichen und rassistischen Parolen verbreiten – auch bei uns in Zwingenberg sind sie schon aktiv geworden.

 Wir Zwingenberger Bürgerinnen und Bürger akzeptieren ihr Auftreten in unserer Heimatstadt und anderswo nicht. Die Abwehr von Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus geht jeden in unserer Stadt an. Wir Zwingenberger treten entschieden für Demokratie, Toleranz und Menschenwürde ein – die Erinnerung an die furchtbaren Verbrechen des Nationalsozialismus, insbesondere an den Holocaust, dem auch Zwingenberger Bürgerinnen und Bürger zum Opfer fielen, fordert uns dazu auf.

Rassismus, Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit sind heute eine besonders ausgeprägte Gefahr für unsere demokratische Gesellschaft. Sie sind keine Randprobleme, sondern zielen auf die Abschaffung unserer Demokratie und verneinen die Gleichwertigkeit aller Menschen.

Wir wehren uns deshalb entschieden und mit friedlichen Mitteln gegen alle Auftritte von rechtsextremen Gruppen, weil

- uns die Würde jedes einzelnen Menschen wichtig ist

- wir uns für ein friedliches und gleichberechtigtes Zusammenleben aller Menschen und Bevölkerungsgruppen in Zwingenberg einsetzen

- wir soziale Probleme in unserer Gesellschaft nicht auf Kosten von Minderheiten lösen wollen

- wir uns in Zwingenberg für Völkerverständigung einsetzen und wir als „Gemeinde Europas“ mit unseren Nachbarländern in Freiheit, Frieden und Partnerschaft zusammen leben wollen

- wir uns den Opfern des Nationalsozialismus verbunden fühlen

 Wir wehren uns besonders gegen Versuche rechtsextremer, rassistischer und fremdenfeindlicher Gruppen, das Bewusstsein unserer jugendlichen Bürgerinnen und Bürger in ihrem Sinne beeinflussen zu wollen. Unsere Jugendlichen brauchen keine populistischen rechten Parolen und nationalistischen Weltbilder - wir wollen, dass sie sich für ein friedliches, respektvolles Zusammenleben in unserer Gesellschaft engagieren.

Schweigen und „Wegsehen“ kann leicht als Akzeptanz missverstanden werden. Wir erklären deshalb, dass wir entschieden gegen ein Auftreten der Rechtsextremisten in Zwingenberg sind. Diese Gruppen sind in unserer Heimatstadt unerwünscht.

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Die IUHAS unterstützt diese Erklärung ohne Wenn und Aber, auch für die Gemeinde Alsbach-Hähnlein, gerade in der jetzigen Zeit, und hat diese Zustimmung dem  Arbeitskreis Zwingenberger Synagoge e.V. bereits demonstriert. Das Gemeindeparlament hat dieser Erklärung, nach Einbringung durch Herrn Bürgermeister Georg Rausch, endlich gleichfalls zugestimmt, mit dem ergänzenden aber inhaltlich selbstverständlichen Hinweis, dass das Parlament jegliche extremistische Ansichten ablehnt.

Am Samstag, den 26. April 1986 feierte ich mit einigen Freunden meinen 24. Geburtstag. Wir feierten im Freien, waren ausgelassen und fröhlich. Erst Tage später erfuhren wir von dem Unglück in Tschernobyl. ...mehr

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